Unterwegs zum Flüger

Uuuuhhh ich leide. Wieder einmal. 😊 Seit Stunden im Bus Richtung Flughafen und „nächstens bisleni zu de Ouge üs“. 😭😭

Inzwischen nur noch 20km vom Flughafen entfernt – man sollte meinen, ja easy, aber nein, es herrscht Feierabendverkehr… Ich versuch mich mit schreiben abzulenken😎
In den letzten Tagen pendelten wir zwischen Pool (das Meer war zu stürmisch), Poolbar (die Ladys bestellten sich meist eine Píña Colada, Monika, Esther und ich eher sowas wie Mojito oder was mit Tequilla😂😂😂) und noch zwei gebuchten Touren hin und her.
Einmal in den Cahuita -Nationalpark mit schönen Stränden, wenn auch nicht so schön, wie die im Manuel Antonio Nationalpark. 😊 Mit einem Guide ohne Feldstecher🤔, der dann nach der Kamera mit dem besten Objejtiv gefragt hat zum auf den Bäumen nach Tieren zu spähen 😱😑. Die Tour wurde übrigens durch unsere Reiseberaterin zum Voraus gebucht, war also nicht last Minute🙄😂
Jänu, zumindest war es ein witziges Kerlchen. Wir sahen aber auf jeden Fall noch die gelbe Viper und auch ein paar Affen.
Apropos Affen, da waren auf dem Baum Frau Kapuzineräffli mit dem Baby auf dem Rücken und wir waren hingerissen, schauten mit lauter jóöööhs in den Baum hoch. Auf einmal schob das Baby das schützende Blattwek zur Seite und schaute frech zu uns herunter und mit einem Mal wurden aus den jöhs plötzlich oooohs und es stellte sich heraus, dass das nicht Baby-Kaputzi war, sondern Papa-Kaputzi, welcher Mama-Kaputzi ähm sozusagen zum Baby-Kaputzi vehalf….🙄😂🙄😂. Die zwei liessen sich auf jeden Fall nicht stören und wir haben einen Affen-Erotikfilm im Kasten.
By the Way, unser Fahrer hat inzwischen extra die Autobahn verlassen und uns bei Walmart kurz zum bislen geschickt. 😊
Nun sind wir also fast beim Flughafen und damit auch fast am Ende unserer Reise – ok, der Flug und die anschliessende Zugfahrt könnte auch noch erzählenswertes bieten, man wird sehen.😋
Fazit: Wir hatten eine tolle Zeit, haben viel erlebt, viel gesehen was uns gefallen hat und einiges, was uns zu denken gab. Meine Empfehlung an Costa Rica Intetessierte, wenn ihr gehen wollt, dann geht jetzt, bevor alles total veramerikanisiert ist. 😊

Puerto Viejo,e unsere letzte Station

Nun sind es nur noch ein paar Tage, bis wir uns wieder auf den Heimweg machen. 😊

Nach einer halb-schlaflosen Nacht – es gwittere ganz übel – gönnen wir uns eine Auszeit. Geplant war, am Strand zu liegen und im Meer zu baden. Durch das Gewitter ist aber das Meer so wild, dass die rote Flagge weht und drum hingen wir im und am Pool und der Poolbar rum. 😀

Wir sind hier in einem guten Hotel einquartiert, jedoch nach der tollen Eco- Lodge in Tortuguero schmiert die etwas ab.🙄 Ganz tolle Zimmer zwar, unseres ist quasi im Baum, aber quitschende Betten😂, alles und jedes kostet extra (Badetuch für Pool, Schirme etc.) und das Duschtuch würden wir daheim als Waschlumpen nutzen.😌 Nichts desto Trotz, beim trocknen meines Alabasterkòrpers kam ich ins hänglen und fegte des Liebsten Zahnbürstli von der Ablage,😜 ungeschickt lässt grüssen. Ich suchte und suchte und fand das dumme Ding in der WC- Schüssel.😱 Das ginge ja alles noch, aber ich war etwas schockiert – von mir notabene – dass ich ganz kurz (ich schwöre😇 😁) überlegte, ob ich ihm das sagen soll, oder versuechen, an heisses Wasser zu kommen um es kurz dort hinein zu halten – ja mann, weit und breit kein Laden.🤔 Gut hat man ein Reisegrüppli mit Ersatzzahnbürste im Gepäck… uns mögen Medikamente abhanden kommen, wichtige Utensilien haben wir stets doppelt dabei😂

Will man nicht im Hotel essen, muss man mit dem Taxi nach Puerto Viejo fahren. Ein typisches Touristendorf. Wir sind einstimmig der Meinung, dass man das bei einem Trip durch CR getrost auslassen kann. Wobei wir dank unserem Cahuita- Guide wirklich sensationell gut karibisch gegessen haben.😍 Beim Verdauungsbummel im Anschluss wurde Roland glaubs angebaggert und gefragt, ob er heimgebracht werden will…“hey, gsgs, you wanna get high“?😂😂😂 niemandem von uns andern wurde dieses Angebot gemacht, himmel nomal.😌 Wie gesagt, kein Ort, den man zwingend gesehen haben muss, auch die Absackerbar nicht, wo wir unseren Schlummi holten, kann man getrost auslassen. Die Drinks übel, der Damenboxmatch im griselig TV (Bildschirm) und die gerufenen Taxis irgendwelche luschen Gspänlis vom Wirt. 🙄 üh nei dir, das de doch nid. Während drei vom Grüppli ans Gute im Mensch glaubten und sich zum einsteigen bereit machten, sind Monika und ich grad biz Amok gelaufen  😤 und haben ebendieses verhindert, sind zum bereits geschlossenen Restaurant und haben den Besitzer gebeten, uns ein grosses bzw. zwei kleine, registrierte Taxis zu rufen.🙃 Man darf uns gern Schisser nennen, aber darauf lassen wir uns nicht ein😋. Heut haben wir vom Taxifahrer grad das Visitenkärtli mitgenommen und ihn wieder rufen lassen. 😊

Morgen gehen wir nochmal auf Tour, Kakao, indigene Stätten, Naturmedizin, mal schauen, obs da auch  was gegen hohen Blutdruck gäbt😋

Von der Pazifik- zur Karibikküste

Vor drei Tagen zügleten wir an die karibische Küste. Wir beendeten unsere Rundreise mit dem Auto und reisen nun per Bus bzw. Boot.

Zurück in San José angekommen letzten Dienstag, wir waren etwas früh, da wir nach unserem Disput mit Brian dem Hausverwalter zügig einen Abflug machten, hatten wir die wahnwitzige Idee eines Abstechers in die Innenstadt, um dort etwas zu essen und zu sein. 🙄😜 So haben wir das Gepäck im gebuchten Hotel deponiert und sind mit 2 Autos und ohne Ahnung losgefahren. 😂 Auf dem Handy sahen wir Parque Central, das deutete auf das Zentrum hin. 😊 In der Stadt drin, ein unfassbares Verkehrschaos😱, drei Fahrspuren, alles kreuz und quer (wie sagte der Häuptling doch so schön: Die fahre huere undiszipliniert, die Costa Ricaner😂) und wir mitten drin. Wir fanden das Zentrum und waren auf der Suche nach einem bewachten Parkplatz. Eh, da macht man kurzen Prozess und fragt den Busfahrer auf der Nebenspur, sagte sich Monika und der gute Mann meinte, dass in ca. 300m einer kommt. Stunden später (es waren so 10 Minuten, aber eben, für 300m) hing dich besagter Busfahrer aus dem Fenster und zeigte genau wo der Parkplatz ist – ich liebe die Latinos!!! 😍

Geparkt und losmarschiert standen wir auf dem Plaza Central, mitten in der Fussgängerzone 😎 geit ja. Man braucht nicht immer eine Karte, manchmal hat man einfach Glück. 😊😎

Am Abend dann, Monika, Roland und ich kamen zurück vom Auto bringen ins Hotel – wir hatten für 12 km mehr als 1.5 Stunden gebraucht, weil ein Linienbus mit einem Coca Cola- Lastwagen zusammenstiess(war ja klar) das Restreisegrüppli in heller Aufregung. 🙄 Des Vaters Blutdrucksenker bzw. das Tablettenschachteli mit all seinen Medis spurlos verschwunden.😷🤒🤕 Riesendiskussionen, alle Koffer durchsucht, nix. Jänu, zwei Möglichkeit: ärgern wir den Mann halt nicht und geben ihm salzarmes Essen (was ihn aber sicher ärgern würde 🤔) oder wir besorgen Ersatz. Unsere Privatkrankenschwester schaute, der Fahrer stoppte und der Guide half bei der Übersetzung.😊 So hatten wir nach einem Zwischenstopp und einer Nachlieferung nach Tortuguero die Tablettli wieder beisammen. 😊🙄 Wenn jemand findet, dass wir chaotisch sind, das ist absolut korrekt😂.

Tortuguero präsentierte sich uns in seiner ganzen Pracht, erreichbar nur mit einem Boot 😍, unser Guide kannte 1000 und mehr Geschichten und wir lernten viel und bei unseren Touren morgens früh haben wir mehr als ein Paradies entdeckt. Affen, Echsen, Kaimane, 😊 Einquartiert in einer Eco – Lodge waren in den Zimmern natürlich nur Ventillatoren und keine Klimaanlagen. 😉 Ansich kein Problem, ausser eine Person aus dem Reisegrüppli verträgt die Hitze nicht so sehr 😓 und unter uns, 38 grad ist wirklich Scheissheiss🤕😂. Zur Klimaanlage gibts noch ein lustiges Geschichtlein😊. Unsere Mutter tendiert dazu, die Klimaanlage auf gefühlte -16 grad zu stellen – damit wäre auch geklärt, wer nicht hitzebeständig ist😎. Mein Vater frierte sich eines Nachts quasi den Zipfel ab und wollte, ohne seine Liebste aufzuwecken, die Klimaanlage höher stellen. Er fand jedoch das Kästli nicht und stolperte im Wohnzimmer über ein solches, knöpflete daran herum und stellte (möglicherweise) die Temperatur höher. Böse Zungen behaupten jetzt, dass es das TV- Kästli und daher die Temperatur auch am Morgen noch gleich hoch war.😋 Man weiss es nicht und am Ende spielt es ja keine Rolle, wenns was genutzt hat 😂.

Egal wo wir hingehen, irgendwie treffen wir immer auf lustige Leute und zuweilen spinnen wir uns Geschichten zusammen.😋 Da war eine lustige Amerikanerin, klein, rothaarig und in unserem Alter. Sie grüsste jeden, quatschte alle an und wir machten uns einen Spass daraus,  zu rätseln, wie sie heisses könnte. Wir nannten sie unter uns Cindy und jeder nannte andere mögliche Namen: Daisy, Amanda, Chris, Maggie… Dann mussten wir nur noch den richtigen Namen herausfinden. Also hab ich mich vorgstellt und habe jetzt mit Karrie- Anne eine neue FB- Freundin.😎

Nun sind wir mit Alex unterwegs nach Puerto Viejo und wie immer wenn wir unterwegs sind, es schifft…☔️

Unterwegs ins Abenteuer Karibik

Wir sind grad unterwegs in Richtung San José, wo wir heute unser Auto abgeben und morgen früh mit dem Bus weiter zur karibischen Küste weiter reisen.

Die letzten Tage haben wir an der zentralen Pazifikküste verbracht, den Nationalpark Manuel Antonio besucht, eine Flusstour gemacht und wurden dabei mindestens zweimal übers Ohr gehauen😋😏.  Man ist geneigt zu denken, dass dort in der Tat (so stand es auch im einen oder anderen Reiseführer) der gemeine Tourist doch eher als Hochleistungskuh empfunden und entsprechend gemelkt wird. 😋 Gut, bei den gebuchten Touren haben wir ein unglaublich schnuckeliges Faultier gesehen, das grad für sein wöchentliches Geschäft vom Baum runter gestiegen ist. Wir stellten fest, dass wir einen ähnlichen Ausdruck im Gesicht haben könnten dabei😍😊. Zudem haben wir e Affen, Echsen, Schlangen und Krebse etc. so gesehen hat sich das gelohnt.😊

Gwohnt haben wir in einem tollen Haus im Regenwald, ich erwähnte es bereits, mit amerikanischem Iswürfeli- Kühlschrank und Backofen. Das hat uns dazu verleitet,  den Versuch zu wagen, eine feine Züpfe zu backen. Die patente Hausfrau weiss sich auch ohne die in der Schweiz an jeder Ecke erhältlichen Zutaten zu helfen. 😁Doch Trockenhefe gibts hier im 100g Sack zu kaufen und wenn man, wie ich, weiss,dass statt 40g frischer zwei Päckli Trockenhefe benötigt, fragt man sich trotzdem, wieviel Hefe hats in so einem Päckli?🤔 Schnell Google gefragt und im USA-Auswandererforum die Antwort gefunden (7g)- check. 😊 Wie aber misst man ohne Waage 14 Gramm ab?😏 Um das Ganze abzukürzen, es gibt auf Wikipedia eine Tabelle, wie man Löffelinhalt im Menge umrechnen kann. 😂 Man tut also gut daran, immer ein Handy mit W-lan parat zu haben in der Küche (ich komme nochmal darauf zurück).😋 Der Teig ging schön auf und das Züpfli bei 220 Grad in den Ofen. Dann…passierte nix, ausser dass der cheiben Zopf eher flacher wurde😱. Irgendwann wurde uns klar, dass der amerikanische Backofen waaaaaaaahrscheinlich auf Fahrenheit eingestellt ist😁, also nochmal Google gfragt u d als der Cheib auf 450 Grad stand, gings plötzlich super.😎 Man ist geneigt zu denken (mein heutiger Lieblingsspruch🤗), dass das einer der besten, je gebackenen, Zöpfe wurde- etwas trocken zwar, aber heiss geliebt. 😎

Die Stimmung ist gut (mehrheitlich😂). Spannenderweise kommen wir bei den gemeinsamen Mahlzeiten immer wieder auf das Thema Darm und dessen Tätigkeiten – mal arbeitet der eine zu träge, dann der andere etwas zu fleissig- da gibts immer wieder was zu st(i)änkern. 😂 In Anbetracht dessen freue ich mich auf die Gespräche dann mal im Altersheim. 😍 Aber weg von diesem zu einem anderen Scheissthema…😂

WiFi: wir schauen stets, dass unsere Unterkünfte mit WiFi ausgerüstet sind, da wir unsere Weiterreise ja selber planen. 😊 Nun haben wir das Haus für eine Zusatznacht gebucht und komischerweise ging seit gestern 9.00 Uhr (Checkouttime) das Internet nicht mehr…deswegen und wegen falschen Angaben zu einer Tour hatten wir noch eine heftige  Diskussion mit dem Verwalter, der uns eine der Touren vermittelt hat. 🙄 Wollte der mir weissmachen, dass er diese Touren aus reinem Goodwill an die Touristen vermittelt (er hat täglich gefragt, welche Tour wir machen wollen) – ohne Kommission zu kassieren und wenn er uns Geld dafür zurückgeben müsse, dann aus seiner eigenen Tasche 🙄. Da musste ich doch lachen und hab gesagt, dass er mich entweder jetzt schamlos anlügt, oder strunzdumm wäre, wenn er ohne Kommission den Touranbietern Kundschaft bringe – worauf die Antwort war, dass das vielleicht den Unterschied zwischen Costa Rica und der Schweiz ausmache und damit knallte er 40$ auf den Tisch. 😁 Ich liebs 😋.

Jo und damit wärs das für heute, inzwischen sind wir in San José angekommen.

 

Zwischen Regenwald und Strand

Wie schon angedeutet,haben wir den großen Nationalpark Monteverde verlassen und sind an der zentralen Pazifikküste angekommen. Noch mehr wilde, leere Strände vorne und hinten wieder Regenwald bzw. Palmenwälder – Nutella lässt grüssen.

Runter vom Berg gings auf der anderen Seite. Nein, dort war die Strasse nicht besser und wir hötterleten durch Schlaglöcher, über Steinhaufen und sind froh, müssen wir das Auto am Schluss nicht behalten.😀 Irgendwann unten angekommen, war die Teerstraße eine solche Wohltat, dass mein Liebster zackig unterwegs war, was wiederum unseren zarten Mägelchen nicht bekam.😷 Wie auch immer, wir kamen gut fürschi und hielten uns an die Geschwindigkeitsvorschriften.😇😊 Könnte daran gelegen sein, dass wir gesehen haben, dass die Herren in Uniform irgendwo ihre Kamera grad aufgebaut haben, oder wir halt in der Tat sehr brav und folgsam sind – Interpretationssache. 😝

Ich meine, bereits so ein/zweimal gesagt zu haben, dass ich nicht zum Fährtenleser geboren bin. Trotzdem bekam ich wieder das Handynavi in die Finger gedrückt😂😂😂. Keine Ahnung wieso, aber das macht einfach was es will und dann werden die wieder sauer, wenn sie umdrehen müssen. 😯😁.  Dann findet sich wieder keine Toilette, man muss zwischen zwei Autotüren in wilder Natur brünzlen , DAS IST AUCH NICHT ANGENEHM, aber mich fragt ja keiner. 😔😛 Nun, es ging dann soweit, dass das Männchen mit Draht eine Handyhalterung gebastelt hat, damit er sich direkt mit dem Navi connecten konnte. Schön war dann natürlich, dass wir auf der blauen (Navi-)Linie gefahren sind, uns jedoch immer weiter vom Ziel entfernt haben 😂😂😂 was habe ich gelacht😁😁😁. Da sind wir wohl einmal verkehrt weiter gefahren, hähä, ich wars nicht. Dazu zu sagen ist, Nationalstrassen in CR sind normal jeweils zweispurig, also mit Gegenverkehr, da kann das ja schon Mal vorkommen – solang ich darüber lachen kann und und nicht darunter leiden muss😛. Wir mussten also wenden und die Meinungen, wie das korrekt abzulaufen hat, gehen (wie kanns auch anders sein) weit auseinander. Ich sag dazu nur, dem einen oder andern ging schon die Muffe, als sich im Anschluss ein Blaulicht näherte – dann jedoch von dannen zog.😉

Wie auch immer, der Ozean nahte und damit auch unser jetziges Domizil mitten im Busch. Ein Traumhaus, grad beim Nationalpark Manuel Antonio mit seinen Traumstränden. Mitten drin zwischen Vögeln, Affen und vor dem Haus wartete, nebst Brian unserem Hausverwalter, ein wunderschöner Leguan.😍

Wir sind also wieder Selbstversorger und gestern bei unserem Einkauf haben wir, nebst einer Million anderer Dingen, die feinen, kleinen Peperoncini gekauft, die es dann heute gebraten zum Apėro gab. Das Mütterlein haute sich, zusammen mit Roland, grad sofort eines hinter die Kiemen und beide kauten wie verrückt (me söu z Züg ja 100x chöie) und der Ätti zog grad nach. Plötzlich waren alle am husten und weinen, verlangten nach Brot, Milch und Eiswürfeln. Nun, es scheint, wir haben statt kleinen Peperoni Jalapeños verwütscht😀😏 Das alles wäre ja noch eins, aber es gab Leute am Tisch, die haben tatsächlich noch ein 2. Schötelchen genommen um zu schauen, ob das auch so scharf ist…(das wars auch wirklich😂) Aber ja, die Spezies Mensch ist allen anderen Lebewesen ja so überlegen…😎

Damit beende ich den heutigen Blogbeitrag, meine Mitreisenden bestehen darauf, jetzt noch einen Jass zu klopfen und im Hintergrund tobt ein Gewitterlein, mal wieder😂

Olchis on Tour😝

Vom Pazifik aus gings wieder einmal in die Berge, anders ausgedrückt von heissfeucht zu weniger heissfeucht, von Sonne nach Regen, von witzig nach laut bzw. Von Lieke zu Nidia. Von Lieke habe ich schon im letzten Beitrag erzählt und Nidia ist unsere momentane Schlummermutter.

Wir waren auf der Suche nach einer Bergunterkunft, Lieke hat für uns angefragt und wurde am Telefon von Nidia nicht gerade freundlich behandelt.😷 Wir entschieden uns, auf gut Glück nach Santa Elena zu fahren und vor Ort zu verhandeln. Da wir uns wie gesagt in der Flautezeit befinden, ist es kein Problem, an eine Unterkunft zu kommen.😃

Die Anfahrt, angegeben mit 2,5 Stunden für 90km oder so, war Herausforderung pur, obsi gings, was das Zeug hielt, dann alles Naturstrasse bzw. Schlaglöcher mit Weg dazwischen!😂 Jänu, oben angekommen, mit zwei BañoNatural- Stopps, sind wir fröhlich in besagtes Hostel marschiert und haben nach dem Preis gefragt. Die ältere Dame an der Rezeption fragte, ob wir vor ca. drei Stunden angerufen hätten um nach Zimmer zu fragen. Das habe ich selbstverständlich….verneint (es war ja Lieke😂) worauf sie sich über Leute ausgelassen hat, für welche sie Zimmer blockiert habe und die sich dann nicht mehr melden😰. Wir haben verständnisvoll genickt, die Zimmer angeschaut und dann die, für jemand anderen blockierten Zimmer, mit einem guten Rabatt bekommen 😇.  Das Hostel befindet sich an der Durchgangsstraße nach Puntarenas…Tagwacht gabs früh heute  und momentan sitzen vier von sechs Leuten draussen und winken den vorbeifahrenden Lastwagen zu und kommentierte, welcher der Autofahrer eben schon durchgefahren ist.🙄🙄🙄

Beim Zimmerbezug, wir konnten das Auto vor die Zimmer stellen, wies unser Vater Monika ein, die dann beim rückwärts über den Absatz fahren etwas zu viel Gas gab und den älteren Herrn grad so einen Meter hingertsi müpfte😱😱😱. Gut hat sein Airbag ausgelöst (mehr sag ich dazu nicht😁) und lediglich die Lesebrille muss immer wieder gerichtet werden, weil der Bügel lodelet 😊. Er lebt sowieso eher gefährlich, ist er doch beim in die Hängematte legen rückseitig sozusagen wieder raus gekippt. 😕 Sicher ist, an Osteoporose scheint er nicht zu leiden, gottseidank.😛

Wir haben ein Hostel gewählt, weil wir Lust hatten, mal wieder eine Mahlzeit selber zu kochen und zwar Kartoffeln, Tomaten- und Thonsalat, dazu Käse 😊. Zu Fuß machten wir Damen uns auf den Weg zum Supermercado, kauften ein, sahen bei der Panaderia eine Kaffeemaschine von Jura, haben unseren Männern einen feinen, heissen Kafi to go geholt (sind wir nicht Prachtfrauen?) und uns tifig auf den Heimweg gemacht – ähm, den vermeindlichen solchen 😱 es war schon dunkel, wer unsere Reisen verfolgt, der weiss, Karten lesen können wir sehr sehr schlecht, und in meiner Not hab ich dann meinen Liebsten mit dem Auto herbestellt😕, nein, wir wären niiiiie angekommen.

Die gute Nidia hat uns während dem kochen in Töpfe und Schüsseln spioniert und gesagt, dass in der Regel nur Chinesen, Inder und Juden selber kochen und bei zweiteren rieche es doch viel schlimmer als bei uns😁. Die wird sich wundern, heute machen wir Spaghetti.😋

Und weils heut morgen so tolles Wetter war, haben wir die Welt biz von oben betrachtet und sind über die Hängebrücken durch den Dschungel marschiert, haben Affen aus nächster Nähe gesehen – wobei Roland wohl als Konkurrenz angesehen wurde und der Affenmann seine Zähne zeigte, seine Geschlechtsteile präsentierte und so ein/zwei Sputz Urin in Richtung meines Liebsten, der freiwillig rückwärts auf der Flucht war, absetzte. 😎 Ja, wie gesagt, wer reist, hat was zu erzählen😂😂😂.

Morgen dann gehts weiter bzw. wieder zum Pazifik, zum Nationalpark Manuel Antoio in eine Airbnb- Hütte mitten in der Natur – wenn schon beim Beschrieb steht, dass man einen SUV braucht… 🙃

 

Guten Morgen vom wunderbaren Pazifik

Guten Morgen allerseits

Gerade sitzen wir draussen im Urwald, natürlich zivililsiert am Tisch und auf Stühlen in der unlaublichen Mundo Milo Lodge, sinnigerweise zum Dorf Paraiso zugehörig, und haben das Frühstück beendet.  😍

Für unsere Gastgeber Lieke und Michiel, gebürtige Niederländer, sind wir momentan die einzigen Gäste, da wir gerade in der Flautezeit unterwegs sind. Ein Zufallstreffer von Booking und wir fühlen uns so wohl hier, dass wir spontan um eine Nacht verlängert haben und bis morgen bleiben werden. Genau aus dem Grund haben wir nichts zum Voraus gebucht.😊

Da unsere Gastgeber nicht mit Gästen gerechnet haben, fehlt halt grad die Espressomaschine (in Revision), was wir natürlich täglich​ beanstanden und sicher auch in unsere TripAdvisor- Bewertung einfliessen lassen 😂😂😂, aber ansonsten ist alles da und wir werden nach Kräften verwöhnt und erfahren viel über das Leben in Costa Rica, zumal wir immer mit den beiden bis in alle Nacht draussen sitzen. Man sieht also, wir fühlen uns wohl.😁

Die Fahrt vom Regenwald zum Pazifik verlief ereignislos, das macht das bloggen nicht gerade einfacher, ich erwartete da schon zumindest eine kleine Reifenpanne oder so. 😝 Wobei wir uns unterwegs, durstig und hungrig, in einem Supermarkt mit Wasser und Nüssli eingedeckt haben und uns in China wähnten. Es chingchangchongelte laut und unverständlich und der Laden war auf etwa -5 grad runter gekühlt. Das war eigentlich noch angenehm, so ca. 2 Minuten 😏. Die vertragen die Hitze noch weniger als Mutti 😓😀

Gestern, auf unserem Ausflug nach Tamarindo, dem wohl größeren und bekanntesten Ort an der Pazifikküste, haben wir uns in einer Farmacia zusätzlich mit Vitamin B1 eingedeckt,wir haben den Tipp bekommen, die Dosis zu erhöhen um der verfrühten Regenzeit und der damit einhergehenden Mückenplage entgegen zu wirken. Die Tabletten kosteten 3x Nichts, dafür musste Monika für das benötigte Zovirax – leider gibts nichts lokales- horrende 18.- hinblättern. 😱 Im allgemeinen muss man durchaus ein bisschen etwas auf der hohen Kante haben, um hier durch zu kommen, Läck bobby😷💸💸💸. Worauf ich aber hinaus wollte, war, Mückenschutz ist mehr als nötig und angebracht, wir schützen uns doppelt, von innen und aussen. Das hilft bei allen außer  dem Ältesten,  der kriegt alles ab, der ärmste. Das hat natürlich auch Vorteile, wir können uns neben ihn stellen und damit machen die Viecher einen Bogen um uns, um dann den armen Mann zu stechen. 😏 Ich persönlich kann daher der Situation durchaus was positives abgewinnen.😂😂😂(dafür werden ich wohl niiiiie etwas erben😛)

Nun denn, gute Nacht nach Hause, wir schwitzen uns jetzt durch die Paradiesstrände hier. Hasta la Pasta

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Nebel im Wald

  • Uhhh, wir sind im Nebelwald…in der Nähe des Vulkans Rincon de la vieja. Zwei Tage zuvor: Auf unserer grob zusammen gestellten Route, war unser Nächste Ziel obgenannter Nationalpark und wir waren auf der Suche nach einer Unterkunft. Da fand ich die Buena Vista Lodge. Im Nebelwald, mit Wanderpfaden, Hängebrücken, Wasserfällen und vielen Tieren zu einem erschwinglichen Preis.

So packten wir zusammen, verliessen unser Domizil beim Arenal und machten uns auf den Weg Richtung Liberia. Es war brütend heiss und unser Trinkwasser natürlich innert Minuten löiwarm, wäh😏. Vor uns 3 Stunden Fahrt. Kaum waren wir unterwegs, wurden wir wegen einer Baustelle ausgebremst und uns bot sich ein Spektakel – gleichermassen amusant wie nervtötend. 😂😤 Es waren um die 20 Strassenbauer, das sehen wir öfters, davon sind jeweils 5-7 am wärchen,  die andern…nicht😂. Am Handy, am Nasebohren, am Sack kratzen (jawoll) 😎 alles dabei. Diesmal war noch einer am wässern und einer am walzen. Wir warteten und warteten und, ja genau, warteten noch bisschen länger und der Typ walzte vor und zurück bis er auf einmal die Walze ausmache, die Füsse hochlegte und bissi auf dem Handy töggelte. Nei, da dräisch düre🤔. Nichts ging und wir haben noch Witze gemacht, was bleibt einem anderes, dass bald zwölf ist und die dann alle die Schaufeln fallen und die Nasen und primären Geschlechtsorgane in Ruhe lassen um sich dem Mittagessen zu widmen.😂 So warteten wir ab und um Punkt 12 liessen alle alles fallen, latschten davon und tatsächlich, wir konnten die Brücke passieren. 😐

Natürlich brauchte mein Männe im Anschluss einen Kaffee und wir kehrten im Pequenio Suiza ein. Nein, nicht aus Längiziti, es lag am Weg, wir sahen es zufällig und die Männer fanden das extrem witzig. 😋 Es war doch etwas befremdend, Ländlermusik, Edelweisshemmli und karierte Tischtücher.😂

Weiter gings durch Gewitter  und Starkregen, einmal fast verkehrt auf die Autostrasse🙄 und dann den Berg hoch, über Stock und Stein, die Schlaglöcher fast alle getroffen, der Lebensabschnittspartner immer genervter, was mich dann wieder umso mehr genervt hat – ein Teufelskreis.😏

Nach gefühlten drölfzillionen Minuten, es könnten auch Stunden gewesen sein, waren wir oben auf dem Berg und damit mitten drin im Dirty Dancing Gedenkressort 😋, echt schnuckelig und mit einer bombastischen Aussieht. Wir waren gar gewillt, eventuell sogar länger zu bleiben, aber dä das der RERGENwald ist…naja, ziehen wir morgen weiter an die pazifische Küste.

Wir machen also sozusagen ein Ausfährtli mit Mutti  – S isch ja Muetertag😎

 

Erste Tage im Paradies

Wir sind angekommen, nach 12 Stunden Flug und 2 Stunden warten auf die Koffer.

Da kamen mal 10, dann war wieder nichts mehr und dann wieder 10 😐.
Gut schweizerisch haben wir brav gewartet und gewartet und irgendwann kam die Info, dass die Hebebühne defekt ist und die Koffer von Hand aus dem Flieger getragen werden müssen.
Da schwankt man zwischen „oh die armen  Cheiben“ und „mach hinne, es ist Mitternacht Ortszeit, also acht Uhr morgens in der Schweiz, i wott iz Näscht“.
Dann ab ins – wir waren schockiert- vorgebuchte, altbackene Hotel, kurz ein Bier und dann ins Bett. Kennsch, bruchsch äs Schämeli für ufs Boxspringbett ufe z gogere.
Am Morgen die Überraschung beim Frühstücksbuffet: Kartonteller, Plastikbesteck und Kartonbecher – wahnsinnig anmächelig…😄 Unsere Reiseberaterin wollte uns dieses Hotel noch einmal buchen für vor unserem Abstecher nach Tortuguero. Äuä chuum, wir schauen selber weiter 😊
Autos geholt, quer durch die Stadt hoch zum Volcano Poas – also das war der Plan. Das Wetter war zwar nicht sehr guet, aber jänu so de. Fast oben angekommen, nach etwa 1 Stunde mit 40 km/h hinter einem Lastwagen, standen wir plötzlich vor einer Strassensperre und drei Frauen, die Erdbeeren feilhielten und erklärten,  dass wegen des Wetters die Zufahrt gesperrt sei, aber ob wir Erdbeeren kaufen wollen!? Nein, wir wollten nicht 😆😆😆 und machen uns auf, wieder den Berg runter, wieder hinter einem Lastwagen, wieder mit 40 km/h in Richtung El Arenal und es schiffte und schiffte – ah, drum ist es so grün da. 😅
Heute dann, sackheiss, bewölkt, aber soweit trocken, machten wir einen Ausflug in den Naturpark Arenal. Dort trennten uns unsere Wege, drei gingen auf Schmetterlingsjagd 😊 die anderen drei auf die Jagd nach etwas zu trinken 😉 und dann zurück zu unserer wunderbaren Unterkunft.
Dummerweise war der Orientierungssinn der Schmetterlingsliebhaber weniger ausgeprägt als vermutet. Das aber bescherte uns einen ruhigen Nachmittag und Vorabend bei üblen Gewittern und sintflutartigem Regen und – nach deren Rückkehr – drei frischen Ananas von den verschollenen Familienmitgliedern. 😎
Morgen ziehen wir weiter in Richtung Liberia (Parque National Rincon de la vieja), oder je nach Wetter allenfalls grad weiter an die Pazifikküste.

Costa Rica – pura vida

Heute starten wir ja in unser nächstes Abenteuer – pura vida Costa Rica mit Männern und Eltern. :-)

Noch hängen wir daheim rum und im Kopf dreht sich alles darum, ob wir jetzt alles eingepackt, den Kindern genug Geld für Essen und Trinken dagelassen haben (wie wenn die nicht selber Geld hätten 😛 ) und nicht zuletzt, kommen wir pünktlich am Flughafen an, man weiss allenfalls von meinem ambivalenten Verhältnis zu Zügen und Zugfahrten. :roll:

Online einchecken ging auch nicht gestern, ich war schon fast durch damit, als es dann hiess, ich solle die Plätze wählen – dazu zu sagen ist, dass wir Eco Max gebucht haben, bissl mehr Beinfreiheit, Neigewinkel etc. und damit eigentlich schon die Plätze ausgewählt hatten – und es standen laut CheckIn- Programm nur noch Plätze in den 2 letzten Mittelreihen!!! zur Verfügung. Uh, da haute es mich glatt aus den Birkenstöcken und schon kam zum ersten Mal die Notfallhotline von Globetrotter zum Einsatz. 👿 , kleine Diskussion mit dem Erstkontakt am Telefon, welche mir sagte, dass es schon möglich wäre, dass die besten Plätze schon weg sind, worauf ich sie dann auf unsere Buchung und Reservation, den Aufpreis und meinen Unmut aufmerksam machte. Zu guter Letzt bekam ich dann zwei beruhigende Anrufe, einen gestern Abend und einen noch und einen heute Vormittag, dass ein Softwareproblem das Problem war und unsere Plätze ganz ganz sicher reserviert sind. Nun, wir werden sehen, wenn wir, so oldschoolmässig am Schalter einchecken werden heute Nachmittag. 😉

Dann läutets auch noch an der Türe und der christliche Vertreter eines christlichen Verlages will mir ein Kinderbuch verkaufen. Auf meine Aussage, dass wir so gar nicht christlich sind und er bei uns falsch ist, wurde er doch etwas pampig und meinte, das er nicht in christlicher Mission da sei, hmm. Naja, erfolgreich abgewimmelt, wusste ich wieder nicht mehr, was mir zuvor im Sinn war, was ich vergessen hatte einzupacken. Damit kamen mir ganz unchristliche Fluchwörter in den Sinn, welche ich jetzt nicht wiedergeben werde. 😡  (es war übrigens die Tagescreme, die noch im Bad stand)

Und jetzt, kurz vor knapp, wollte mich auch noch Radio Energy telefonisch für ein Radiospiel um 12.45 Uhr erreichen (nein, nicht Bärchen und Hasi oder wie das heisst) und das, wo wir doch um 12.55 in den Zug steigen müssen. 😆

Ja, wir starten schon bald, wie es den andern 4 geht weiss ich nicht, ich frag lieber nicht nach, ich hörs ja dann im Zug, allenfalls haben wir ja stundenlang Zeit, wenn dieser mal wieder verspätet wäre oder ausfällt, unkunk. 😀

Hasta luego amigos y amigas, ich geh mich jetzt parat machen! :-)