Wir sind wieder daheim

Goooood moooooooooorning Switzerland, wir sind seit gestern wieder im Land. Somit ist das wohl der letzte Post zu New York.

Am Montag waren wir nochmal wacker unterwegs, bei Wind und Wetter, jösses. Im 69. Stock vom Rockefeller wenns stürmt und schifft, auch mal ein Erlebnis. 😊 immer kurz raus auf die Terasse zum fötelen und trotz unseren stämmigen Beinchen haute es uns fast von denselbigen. 😂 Ja, da hat sich New York noch von seiner sympathischen Seite gezeigt. Zurück im East Village – Downtown war das Wetter auch nicht besser als Midtown – kämpften wir uns mit unseren chinesischen Billigschirmen (in Chinatown gekauft) durch Wind und Wetter und kehrten drei Blocks von der Wohnung beim Mexikaner ein. Den habe ich, wohl aus einer Eingebung heraus, am Morgen noch auf Trip Advisor rausgesucht. Wir wurden warm und herzlich empfangen und sofort mit Guacamole und Margaritas versorgt😂lustig, sofort ging es uns wieder bestens. Das Essen war  sensationell, der einen oder anderen vielleicht etwas zu scharf, aber das bedeutete ja nur, dass wir was mehr trinken mussten…😎 (an alle möglichen Klugscheisser, wir WISSEN, dass man bei Schärfe nicht trinken soll, so what). Wir liessen praktisch alle letzten Dollars dort liegen und auch zwei unserer Schirme. Bzw. beim verlassen des Lokals bemerkten wir, dass die zwei Schirme geklaut wurden -möge der Dieb für immer nasse Füsse haben!!!

Daheim dann mussten wir uns noch durch die Nacht zittern, Fenster abdichten ist keine Stärke der Amis. Es zog also wie Hechtsuppe quer durchs Logis und wir sind doch froh, dass es nicht wirklich kalt war in NY.

Viel zu früh waren wir dann am Flughafen- hat ja jeder gesagt, geht bloss früh genug, das daaaaauert immer soooosoooo lange – wir angekommen, eingecheckt und innert 3 Minuten durch die Sicherheitskontrolle durch. Mussten wir halt 3 Stunden UNO spielen! 😎 Im Flieger hatte es genug Platz, so dass alle zwei Sitze für sich hatten und die einen mehr, die anderen weniger geschlafen haben. Ich mehr, da ich nach dem Nachtflug arbeiten war. Besser als pfusen. 😊

Zurück in der Schweiz wurden wir von schlecht gelaunten Zollbeamten und Zugsausfällen empfangen, alles also wie immer.😂😂😂

Mädels, es war eine Coole Woche mit vielen Erlebnissen. Hat Spass gemacht und wenn endlich Frühling würde, könnt auch all die neuen Schuhe anziehen die ich gekauft hab😂😂😂

Shooooooooooppppppppppiiiiiiiiiinnnnnnnnggggggggg

Liebe Freude des Einkaufsbummels, gestern war unser Outletshoppingtag. Es ist zu sagen, dass uns allen keine Markengeilheit vorgeworfen werden kann….Eigentlich 😂

Aber fangen wir beim Anfang an. Zu einem NY- Trip gehört sich auch ein Shoppingtag. Nun wird unsere geneigte Leserschaft wissen, dass wir es uns NICHT leisten können, an der 5th Avenue einzukaufen, daher mussten, oder durften wir – es war Regen angesagt- nach New Jersey ausweichen und planten unseren Besuch im Jersey Gardens Outletparadies, Indoor. 😊 Blieb die Frage, fahren wir mit dem Bus und nehmen wir einen Koffer für den Transport, oder gönnen wir uns ein Auto. Ich persönlich war für das Auto, wir wägten und stimmten ab. 75.- für den Bus Total, tausende Treppen hoch und runter, Subwaywechsel, zeitgebunden sein, es rägnets, Taschen schleppen. Dem gegenüber stand: 100.- Automiete und alle Gegenteile des Obgenannten… Wir halten uns also den knallroten Jeep ❤, machten uns auf den Weg und waren 3/4 Std später dort.

Dann ging die shopperei los, jösses. Das erste Mal in unserem Leben haben wir mit Coupons hantiert und jeweils nochmal Rabatte rausgeholt. 😊 um elf mit einem Caffelatte angefangen, verliessen wir die Mall jammernd, stöhnend und schlurfend, aber mit vielen Schätzen (frei nach Herr der Ringe: meeeeeeeeeeeeein Schaaaaaaaaaatz) 😂 und oh mein Gott, waren wir froh ein Auto zu haben. 😍 Wir staunten, so ein Jeep- Kofferraum hat also sehr beschränkt platz 😎😱😎.

Auf dem Heimweg, ich fühlte mich wie vor Jahre, hatte ich zwei quengelnde Weiber, die auch alle noch meinten den Weg zu wissen – „Ah hier ist der Dunkin Donut und da Starbucks ich weiss wo wir sind“ 😂😂😂, Sarah, die die ganze Zeit motzte, die beiden Stürmicheiben hätte sie schon lange rausgeworfen und Karten-Admiral Céline verdrehte zunehmend die Augen. Wir karen mit einer klitzekleinen Wegverlängerung sauber und heil wieder zurück. YIPPIE

Trumpdesaster und Fussschmerzen

Uff, das war ein Tag! Am Morgen gabs Sonnenschein statt und wir haben uns eine Tour durch den Central Park gegönnt. Das war zwar so ein Touriding, aber so what, das hat richtig Spass gemacht!!!

Und weil wir eben grad so an der Upper East Side waren, wollten wir über die 5th – um Tiffanys, Apple und all die Labels zu betrachten – zum Rockefeller spazieren, dort den Sonnenuntergang über der Stadt geniessen und tolle Fötelis schiessen. 🙃

Das war die Idee 😁. Da machen uns tausende Frauen, welche durchaus unsere Sympathien für die Demo auf ihrer Seite haben, einen Strich durch die Rechnung. Einmal mitten drin wurds schwer und wir mussten immer weiter nach Osten ausweichen und marschierten, mal im Gewusel,  mal auf der leeren Parkavenue (auch ein Erlebnis für sich, zmitst in Manhatten und zmitst auf der Strasse marschieren). 😉 Naja, der Spass fing an weniger Spass zu machen, als wir schon 10 Blocks marschiert sind. 😊 Dann hats in unserem Grüppli die „weni Hunger ha, wirdi zur Furie“ und die „mir tüe d Füess soooo weh“ Fraktionen, wobei das kummuliert etwas ausser Kontrolle geraten kann, da herrscht Explosionsgefahr. 😂😂😂 Nach 10 Blocks dann den freundlichen Officer gefragt, bis wo gesperrt sei und der wollte uns wieder 6 solche hoch schicken, geits no? Wir überlegten schon, irgendwo die Subway zu nehmen und einen Umweg zu fahren, aber die cheiben Treppen immer (und meine Mitreisenden kennen nicht mal den Spansong „Stägeli muesi ufe, Stägeli muesi ab, mi Schatz wohnt imene Hochhus, das haltet mi uf Trab“ fascht noch der grössere Frust 🙄) Also marschierten wir wacker bis zur 42. Strasse- you know? Time Square und dort endlich konnten wir passieren, uff.

Irgendwann beim Rockefeller hat dann die Hungerfraktion gemeutert und wir kehrten bei der goldenen Möve ein.

Es wollte einnachten und zur Stimmung auf tiefergelegtem Level, wurde auch noch das Wetter schlecht, so dass wir nicht auf des Rockefellers Dach steigen konnten. 😢

Wie weiter? Staten Island Ferry?  Coole Idee!!! Gesagt, getan, wir wieder mit der Subway, gefühlte 216x umsteigen, treppauf, treppab (wir waren so müde, dass wir angefangen haben „stets in Truure“ zu singen😂) und grad die Fähre noch erwischt  – war super, so dichter Nebel, dass keine Skyline sichtbar war und die Freiheitsstatue hatte den Kopf im Nebel verloren.🙃 was bitte willst du da noch machen, hä? Der Leser denkt vielleicht das gleiche? Genau, wir entschieden uns, essen zu gehen. 😊

Es stellte sich als die einzig richtige Entscheidung heraus😍. Tolles, saulautes, südamerikanisch angehauchtes Lokal mit tollen Leuten, einer genfer Restaurant Managerin und…..50m neben unserer Wohnung😂😂😂. Die Welt ist schon ein Dorf. Toll gegessen, gute Tips gegeben und erhalten 😀 fallen wir jetzt ins Bett.

Morgen ist ein neuer Tag, wir haben ein Auto gemietet 😀 raus aus der Stadt. Wetten, wir haben was zu erzählt?😂

(auf dem Handy geschrieben, behaltet die Fehler 😉)

Tag 2 mit NBA

Eine Frauen- WG mit Head and Shoulders Schampo, New Yorks Stadtlärm und die Nachbarn über uns zeigen mir einmal mehr, dass die alleinstehende Wohnung in Rüeggisberg, ein haarloser Lebenpartner und mein eigenes, kühles Schlafzimmer eindeutig die beste Wahl für mich war.😂

Wie auch immer. Wir starteten gestern bei strahlendem Sonnenschein und machten uns auf, die alternative U-Bahn Station zu suchen. Auf den ersten Blick tatsächlich näher gelegen, merkten wir -die Bloginhaber auf jeden Fall- spät am Abend, das ist auso Hans was Heiri, man mag nach 13 Stunden Städtli uf, Städtli ab einfach nicht mehr.😉

Im Wissen, dass die Knicks am Abend spielen, haben wir Tickets besorgt, und als wir nach 30 Minuten wieder ganz draussen, ganz Downtown auf die Staten Island Fähre wollten haben die die Sonne verräumt.😛 Da stand ich nun, mit meiner Sonnenbrille und habe die kurzerhand als Frisurenaccessoire weiter benutzt. Von Staten Island aus dann das dritte Foto in 25 Jahren von der Skyline, einmal mit Twin- Towers, einmal ohne und jetzt mit WTC one. Das bzw das 9/11 Memorial haben wir dann auch besucht und Monika und mir sind doch schon nochmal kalte Schauern über den Rücken gekrochen. 😔

Dann war es soweit…Wir im MSG, Stockwerk um Stockwerk bis zu unserem Platz weit weit oben. Dann gings los: Ein Riesentamtam, die Hupfdolen, Lichtshows, mir blieb der Mund offen stehen. Bizzli to much für uns alten.😂 Aber durchaus unterhaltsam. Irgendwann gings dann ums Ball spielen, so ca. zwei Minuten lang und schon standen wieder etwa 50 Leute auf dem Spielfeld, ein riesen Gewusel. So ging das im etwa im 3-5 Minutentakt: da wurden Shirts mit Kanonen in die Menge geballert, Spiele mit Zuschauern gemacht (um mehrere hundert Dollar) die Promicam, die auf Schauspieler, Foot- und Baseballstars und…. jeah Jimmy Fallon gerichtet. Einfach ein, jedenfalls für Monika und mich, Überangebot an Aktivität, vielleicht waren wir einfach nur übermüdet😂. Das Spiel ansich fand ich jetzt nicht so spannend, bis auf das letzte Viertel, da haben die Knicks noch aufgeholt und die Stimmung war sensationell. Wir haben uns völlig mitreissen lassen und gebrüllt, gejubelt und gebuuuht was das Zeug hielt.😂😂😂 Eine witzige Erfahrung.😊

 

Jet Lag, oder Tag 1

Wir sind gut angekommen. Das mal vorweg  😀

Anfahrt zum Flughafen hat geklappt✔ Der Flug war angenehm, wenn auch lang – stellt sich die Frage, was wir machen, wenn es nach Costa Rica geht. Anyway, frisch angekommen, mussten wir uns natürlich der Grenzwacht stellen und wer schon in die USA eingereist ist, der weiss, das dauert. Wir, Céline und ich, gemeinsam beim Grenzbeamten – ein älterer, Furcht einflössender Mann- wir haben uns göttlich amüsiert.😆 Der war super freundlich und „talky“. Kein Wunder, dauert das so lange, wenn der mit allen so schäkert. Wir sahen von weitem zu, wie unsere Koffer ihre paar Runden drehten.

Nun gut. Zu unserer Wohnung fuhr uns ein Bus, in südamerikanischem Fahrstil.😷 Und so gings dann auch weiter. Ruben zeigte uns die Wohnung und naja, Bilder beschönigen einiges.😁 Das Appartement ist doch deutlich kleiner und dunkler als angenommen, aber es hat einen Kühlschrank und eine Küche. Gut, ich möchte ja wissen, wer in der vorhandenen Mikrowelle, dem Grill und Sandwichmaker tatsächlich was zubereitet…😨😷. Wir wollen sowieso nur Frühstücken und haben uns spontan entschieden, Pappteller zu kaufen. 😃

Vis a Vis hats einen Supermarkt und ich hätte getötet für Wasser und eine Cola, also sind wir alle einkaufen gegangen. Ladengrösse, etwa 50m2, mit dem Sortiment von Migros Shoppyland oder so. Die Gänge so eng, kreuzen geht nicht und noch während wir uns betreffend Wasser berieten, kreuzte ein Mäuschen unseren Weg!😱 Gut, es hätte auch eine Ratte sein können, das, so las ich nämlich kurz zuvor im Reiseführer, sei normal in New Yorks Läden😯. In der Folge kontrollierten wir die Fruit Loops und Müeslipäckli auf Zahnspuren und kauften locker weiter ein😂. Mä isch ja hert im näh.

Zurück in der Wonung, Einkäufe ausgepackt, wollten wir nur noch eins, schlafen. Dummerweise war erst 5pm (wir haben uns schon angepasst) also schleppten wir uns doch noch zur Subway um zum Time Square zu kommen- da ist dann die Grössenangabe (im Wohnungsinserat) der Distanz doch deutlich kleiner gehalten, im Vergleich zu den Angaben der Wohnungsgrösse. Die gefragte Chinesin,sie hatte das gleiche Ziel, führte uns im Stechschritt zur Station, die gefühlte 7trilliarden Kilometer entfernt war. Die war öppen 1.25 gross, aber marschierte mit ca. 55km/h.

Nach zweimal falsche Subway – wir wollten nach Uptown,erwischten Downtown – schafften wir es zum Time Square.😍 Quälten uns durch den frühen Abend und haute uns m 10pm aufs Ohr. Vielleicht ein Grund, wieso ich morgens um fünf diesen Blogbeitrag schreibe.😁

 

Nuuuuuuuuuu York Nuuuuuuuuuuuuuuuuuuhu York, ra ta tadada

Bevor wir auf grosse Costa Rica -Reise gehen, machen wir einen Abstecher nach bizzli weiter oben auf gleichem Kontinent.

Wir Weibers, die üblichen zwei Verdächtigen, zusammen mit jeweils einer Tochter (Sarah und Céline) gehen eine Woche nach New York. Zudem hat sich noch eine ausserfamiliäre Mitreisende dazu gesellt, eine zweite Anita. Die hat ja Mut…erstes Mal Grossstadt und dann mit uns, jesses. 😉

Wir haben uns grad eine Wohnung gemietet im East Village und von da aus sind wir zu fast allen Schandtaten bereit. Momentan sind wir online am auskundschaften, was wir so unternehmen können, ohne grad „z arme Tage z cho“. Ich bin sicher, wir finden das eine oder andere günstige Angebot. Die meisten Sachen gehen aber ganz schön ans Portemonnaie. Ich persönlich würde z.B. ein Basketball- oder Hockeyspiel bevorzugen, wogegen meine Mitreisenden jedoch wohl eher ein Broadwaymusical besuchen möchten. :roll: Egal was, ich hab grad gesehen, wir können uns sowieso nur die hintersten Plätze leisten. :mrgreen:

Wie auch immer, am 18. Januar 2017 fliegen wir ab und halten euch natürlich auf dem Laufenden. Ich bin sicher, es gibt das eine oder andere zu erzählen, wir fahren ja schliesslich mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln, gehen zu Fuss, fliegen, gehen essen, treffen Leute, besuchen Sehenswürdigkeiten uswusw, mich würde erstaunen, wenn da nicht das eine oder andere erwähnenswerte passieren würde, hmmm. Arme Anita 2, ob sie weiss, auf was sie sich da eingelassen hat? 😀

 

Welt wir machen uns wieder auf die Treckingschuhe…

Heute vor einem Jahr machten wir uns auf den Weg nach Peru…

Die Erinnerungen sind weiss Gott noch allgegenwärtig, kaum ein Tag vergeht, wo uns nicht wieder einmal etwas über diese Reise in den Sinn kommt! 😎 Es ist ja so, dass man die weniger schönen Sachen gar nicht mehr so im Gedächtnis hat, dafür hat das witzige, schöne und umwerfende Erlebte umso mehr Platz im Kopf.

In der Zwischenzeit waren wir auch unterwegs, jedoch nicht so weit und schon gar nicht so lange! Natürlich gab es das eine oder andere witzige Erlebnis, welches wir hätten aufschreiben können.  Darum haben wir uns entschlossen, den Blog wieder zu beleben. Im Moment befinden wir uns also sozusagen im Umbau.

Nichts desto Trotz, warten konnten wir trotdem nicht. Pünktlich und passend zum Jahrestag freuen wir uns, unsere Treckingschuhe entstauben zu können! Wir haben nämlich Pläne, grooooosse Pläne. Am 9. Mai 2017 um 17.35 Uhr machen wir uns wieder auf, ein weiteres Land kennen zu lernen. Auch wenn wir (leider) nicht schon wieder zwei Monate auf die Reise gehen können, so fliegen wir doch mit dem Jungfernflug der Edelweiss Air für guet 3 Wochen nach San José in Costa Rica. Wir freuen uns wie S… Wir fahren im Mietwagen durch das wunderbare Costa Rica, nehmen diesmal nicht nur unsere Männer mit, nein, wir packen auch grad noch unsere Eltern ein. Das wird definitiv wieder ein Abenteuer. Wenn auch keine Busfahrten (dies werden wir wohl schon etwas vermissen), so warten sicher andere Herausforderungen und Geschichten auf uns. Wir werden kurzfristig jeweils für 6 Personen Hostelzimmer buchen müssen und statt uns nur gegenseitig anzugiften, stehen dafür noch vier Angriffsflächen mehr zur Verfügung .. 😀 . Das wird anders, eine ganz andere Nummer! Aber eben, normal kann jeder 😎

Selbstverständlich halten wir euch — ob ihr wollt oder nicht – über die Vorbereitungen und weitere Geschichten auf dem laufenden. Es gibts viel zu tun, die einen müssen noch Impfungen machen/auffrischen, Seidenschlafsäcke müssen gekauft werden (man erinnere sich an die eine oder andere eher grenzwärtige Unterkunft vor einem Jahr) und momentan sind wir dabei, Routenpläne zu schmieden.

In dem Sinn: Hasta la Pasta

Wie es zu erwarten war…

…Gibt es von der Reise noch was zu berichten. Und dabei sind wir noch nicht mal daheimen.

Momentan warten wir im Starbucks im Flughafen Madrid auf den Flug nach Zürich. Wir sind gestern Mittag (Ortszeit) in Santa Marta in den Flieger eingestiegen. Am Tag zuvor waren wir am Flughafen für das CheckIn. Wir hofften auf ein kurzfristiges, günstiges Upgrade in die Busisnessclass. Wir waren mehr als eine Stüude am Flughafen, dabei waren wir noch mit Thomas verabredet, gopf. Angefangen hat es damit, dass die unmotiviert Dame am CheckIn- Schalter im Schlurfgang einen Kollegen suchte. Dem sah man die Freude an der Abeit auch sofort an. Nun, erst sagte er uns, dass wir doch anderntags einchecken sollen, das reiche, äh nö, wir könnten sogar noch früher einchecken und das machen wir jetzt! Dann, wir haben ja E-Tickets und mussten jeweils nur den Pass vorweisen. Das hat immer geklappt, ausser jetzt auf der Heimreise. Er hat unmotiviert etwas gesucht und dann nach der Zieldestination gefragt: Zürich, kannst du mir das Buchstabieren, ZURICH, kannst du mir das aufschreiben (grrr) natürlich. Nächstes Thema: Gib mir eine Notfallnummer an – pardon, wir fliegen zum etwa 5. Mal mit LAN, müsste das nicht mal gespeichert sein? Aber klar, Rolands Handynummer einmal mehr. Tickets im Druck, OK, Upgrade könnte ihr ev. in Bogotá machen, aber ich hab euch super Plätze gebucht und die Tickets für die Zieldestination sollen sie auch in Bogotá ausstellen, das ist so üblich. Ja, ganz sicher, der Knilch war einfach zu doof. Am Flugtag Gepäcks abgegeben und gleich durchgebucht bis Zürich….aber als wir dann den jungen Mann vom Vortag auf dem Rollfeld haben arbeiten sehen, war uns alles klar 😂. Im Hotel geschaut, Superplätze, Reihe 19 in der mittleren Viererreihe 😬.

Und dann, in Bogotá nochmal gefragt für ein Last Minute Upgrade – 1500€ pro Person, eher nicht. Also sassen wir in Reihe 19 Mitte, 10 Stunden. Da nützte auch Benocten nicht mehr zum ausnocken, es war einfach Scheisse! Am Samstag Morgen um die zehn Uhr Ortszeit trafen wir in Madrid ein. Kennt ihr die Idioten, die jeweils grad aufhüpfen und ihr Handgepäck aus der Ablage reissen? Genau so einen hatten wir vor uns und der %€#+*“@&% der, lässt seinen beschissenen Koffer auf mein Gesicht fallen… Voll aufs linke Auge! Sein „losiento“ hätte ich ihm am Liebsten dorthin getreten wo die Sonne nicht hin scheint. Er verschwand recht schnell aus dem Flieger, ganz im Gegensatz zu uns. Ich bekam Eis aufgelegt, Formulare mussten ausgefüllt werden und dann wurden wir zur Notaufnahme geschickt. Der gute Herr Doktor war jedoch inzwischen mit der Ambulanz unterwegs zum Flugi – Gottseidank waren wir schon weg, weisch wie peinlich? Alle Tests wurden gemacht und mit einem guten Mitteli meine Kopfschmerzen behandelt. Wie wenns mir nach dem fliegen nicht sowieso sturm wär.

Wir mussten dann auch noch raus aus, in den öffentlicher Teil vom Flughafen und weil wir Sachen im Dutyfree gekauft hatten, wurde einer unserer Rucksäcke zurück gerufen, wir konnten die Sachen verstauen, mussten durch den Zoll, zwei Stockwerke hoch, das Gepäckstück wieder einchecken und uns dagegen wehren, dass wir das bezahlen müssen. Wieder durch die Kontrolle durchgehend, wurde natürlich ich für einen Drogen-bzw. Sprengstoffgesetz raus gepickt. Nun denn, also so gingen drei der sechs Stunden Wartezeit schnell über die Bühne.

Selbstverständlich aber, warten wir jetzt grad beim Boarding , sollten in 5 Minuten fliegen und werden in 10 Minuten informiert, wie lange wir noch warten müssen, der Flieger hat Verspätung. Easy, wir sind ja erst seit 22 Stunden unterwegs…😕

Taironaka, ein Tag im Paradies

Wusstet ihr, dass der Tayrona Nationalpark geschlossen ist? Nein, wir auch nicht, bis uns die wilde Hilde, nein, die Heide aus Deutschland😉 darauf aufmerksam gemacht hat. Da waren wir aber schon unterwegs in den Norden. Leo, der Hotelbesitzer in Cartagena wusste es übrigens auch nicht und ganz viele Rucksacktouristen stehen vor verschlossenen Türen. Die Indios sind dabei, den Park spirituell und auch sonst zu reinigen. An sich ganz sicher eine super Sache. Schade nur, dass sie es nicht bzw. nicht ausreichend kommuniziert haben.😬

Nun gut, wir haben überlegt wo und wie wir das Tayronagefühl bekommen könnten und haben Thomas in die Taironaca- Ecolodge entführt, da er sich extra für uns frei genommen hat. Er war schon ab und zu da und hat uns davon erzählt, wusste aber nicht wohin der Ausflug geht. Wir haben zusammen mit den tollen Leuten an der Rezeption unseres Hotels die beste, schnellste und trotzdem bezahlbare Möglichkeit gesucht und gefunden. So haben wir ein Taxi gemietet und holten, natürlich erst nach dem Frühstück (mir hei ja Ferie), den Burschen in Gaira ab und dann gings ab in den Dschungel.

In the Jungle

In the Jungle

Mit Dschungel- Tom 😂

Mit Dschungel- Tom 😂 oder ou unger Thomas el Loco bekannt

Dann folgende Situation: zwei ortsunkundige Schweizerinnen, ein ortskundiger Unwissender und ein (Achtung) ortsUNkundiger Taxifahrer (was wir natürlich nicht wussten)  fahren Richtung Venezuela… Vorbei an Taganga, vorbei an Buritaca und vorbei an… genau, an Taironaka. Wir hatten nicht aufgepasst und das Schild nicht gesehen. Und so fuhren wir und irgendwann meinte Thomas, dass er hier noch gar nie war. Schluck, na da schrillten aber die Alarmglocken laut und wir merkten, dass wir schon gäbig Richtung ungemütlich unterwegs waren (das erweiterte Grenzgebiet ist nun nicht die beste Gegend). Dafür kamen wir so, also auf dem Rückweg, noch in den Genuss, den wunderbaren Palominostrand zu sehen.

Palomino

Palomino

Nun denn, gut eine Stunde später als geplant kamen wir im archäologisch- ökologischen Reservat an und wanderten nach oben zur Lodge. Wieder einmal mitten durch den grünen, üppigen und saftigen Dschungel.

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Es ist ja Regenzeit hier und die Mücken umschwärmten uns gierig. Wir wurden trotzdem echt wenig gepiekst – wir sind sicher, das hat -nebst dem exzessiv eingeriebenen Repellente – mit dem Tiamin zu tun (bei Fragen dazu, einfach kommen). Allein der Weg nach oben war ein Erlebnis für die Sinne. Grüne, saftige Blätter, reife Sternfrüchte, dicke Mangos und ab und zu mal ein rascheln und ein dumpfes Aufprallen einer reifen Kokosnuss am Boden. Rote, violette, orange Blüten, die Papageienblume mal nicht in der Vase, ein Paradies halt.

Sternfrucht zum pflücken

Sternfrucht zum pflücken

Mangos

Mangos

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Oben, bei und um die Ecolodge leben Indios, gesehen haben wir drei – die andern sind hoffentlich im Tayrona fleißig am säubern.

Lodge

Lodge

Verlassener Hauptraum der Kogi

Verlassener Hauptraum der Kogi, es roch aber noch schwach nach Feuer

Es gab ein einfaches, leckeres Mittagessen und im Anschluss gondelten wir auf dicken Schwimmringen (dazu gäbs auch noch eine alte Geschichte…aber lassen wir das😁) den träge fließenden Rio Don Diego runter.

Während oben die Sonne brannte, zogen bis unten immer mehr Wolken auf und wir wurden allen Ernstes gefragt, ob wir aus Zucker wären, oder auch Regen vertragen – Frechheit!!! Unverschämtheit, püh, wereliwer war grad zwei Monate unterwegs inkl. 5000m hä?

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Wir horchten auf Geräusche. Die Fauna dort ist dabei, sich langsam zu regenerieren, nachdem jahrelang auf den Cocafeldern Gift gespritzt und dabei die Tiere sozusagen ausgerottet wurden. Wir sahen Vögel und Affen und ab und zu einige Kinder aus den Siedlungen dort am baden.

Bööörd

Bööörd

Äffli

Äffli

Ansonsten waren wir alleine unterwegs und es blieb genug Zeit, Thomas el Loco mit der Schwimmringgeschichte zu amusieren. 😂 Am Ende dieser friedlichen Reise und des Flusses, wo dieser ins Meer fließt, erwartete uns das Paradies. Ein wilder, sozusagen unberührter Strand. Eine Düne, vorne das wilde, rauhe aber sehr warme Meer, dahinter der verhältnismäßig kalte Fluss, einfach unbeschreiblich schön und ausser uns kein Mensch weit und breit. 😍

😍

😍

Plaja

Plaja

In Gedanken auch noch beim Padi oder Buddy, der seit gestern den Strand aus dem Hundehimmel genießt.😘💔💓

In Gedanken auch noch beim Padi oder Buddy, der seit gestern den Strand im Hundehimmel genießt.😘💔💓

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Was für ein Erlebnis. Einmal mehr hat Südamerika, ganz speziell Kolumbien, uns wieder verzaubert. Besonders freuen tut uns auch, dass wir unseren Cousin überraschen konnten, denn bis zur Mündung ins Meer ist er auch noch nie geschwommen. 😊 Und dabei haben wir wiederum von seinem Wissen über Indios, Flora und Fauna etc. profitieren können.

Mit diesem Ausflug schliessen wir langsam unsere Reise ab. Morgen und Übermorgen wollen wir noch bizzli ausspannen, packen um uns am Freitag endgültig in Richtung Heimat zu machen.

Taironaca-, ein würdiger Tayrona-„Ersatz“ und als Abschiedstour auf jeden Fall eine gute Wahl!!

Ein Tag am Strand

Gerne erfreue ich euch mit einer Strandgeschichte. Ich bin sicher, der eine oder andere denkt jetzt sicher, äh wie langweilig, sind die Weiber am Strand, u de? Absolut einer Meinung mit euch und trotzdem, mir egal was ihr denkt, ich erzähls trotzdem. Weiterlesen