Tag 2 mit NBA

Eine Frauen- WG mit Head and Shoulders Schampo, New Yorks Stadtlärm und die Nachbarn über uns zeigen mir einmal mehr, dass die alleinstehende Wohnung in Rüeggisberg, ein haarloser Lebenpartner und mein eigenes, kühles Schlafzimmer eindeutig die beste Wahl für mich war.😂

Wie auch immer. Wir starteten gestern bei strahlendem Sonnenschein und machten uns auf, die alternative U-Bahn Station zu suchen. Auf den ersten Blick tatsächlich näher gelegen, merkten wir -die Bloginhaber auf jeden Fall- spät am Abend, das ist auso Hans was Heiri, man mag nach 13 Stunden Städtli uf, Städtli ab einfach nicht mehr.😉

Im Wissen, dass die Knicks am Abend spielen, haben wir Tickets besorgt, und als wir nach 30 Minuten wieder ganz draussen, ganz Downtown auf die Staten Island Fähre wollten haben die die Sonne verräumt.😛 Da stand ich nun, mit meiner Sonnenbrille und habe die kurzerhand als Frisurenaccessoire weiter benutzt. Von Staten Island aus dann das dritte Foto in 25 Jahren von der Skyline, einmal mit Twin- Towers, einmal ohne und jetzt mit WTC one. Das bzw das 9/11 Memorial haben wir dann auch besucht und Monika und mir sind doch schon nochmal kalte Schauern über den Rücken gekrochen. 😔

Dann war es soweit…Wir im MSG, Stockwerk um Stockwerk bis zu unserem Platz weit weit oben. Dann gings los: Ein Riesentamtam, die Hupfdolen, Lichtshows, mir blieb der Mund offen stehen. Bizzli to much für uns alten.😂 Aber durchaus unterhaltsam. Irgendwann gings dann ums Ball spielen, so ca. zwei Minuten lang und schon standen wieder etwa 50 Leute auf dem Spielfeld, ein riesen Gewusel. So ging das im etwa im 3-5 Minutentakt: da wurden Shirts mit Kanonen in die Menge geballert, Spiele mit Zuschauern gemacht (um mehrere hundert Dollar) die Promicam, die auf Schauspieler, Foot- und Baseballstars und…. jeah Jimmy Fallon gerichtet. Einfach ein, jedenfalls für Monika und mich, Überangebot an Aktivität, vielleicht waren wir einfach nur übermüdet😂. Das Spiel ansich fand ich jetzt nicht so spannend, bis auf das letzte Viertel, da haben die Knicks noch aufgeholt und die Stimmung war sensationell. Wir haben uns völlig mitreissen lassen und gebrüllt, gejubelt und gebuuuht was das Zeug hielt.😂😂😂 Eine witzige Erfahrung.😊

 

Jet Lag, oder Tag 1

Wir sind gut angekommen. Das mal vorweg  😀

Anfahrt zum Flughafen hat geklappt✔ Der Flug war angenehm, wenn auch lang – stellt sich die Frage, was wir machen, wenn es nach Costa Rica geht. Anyway, frisch angekommen, mussten wir uns natürlich der Grenzwacht stellen und wer schon in die USA eingereist ist, der weiss, das dauert. Wir, Céline und ich, gemeinsam beim Grenzbeamten – ein älterer, Furcht einflössender Mann- wir haben uns göttlich amüsiert.😆 Der war super freundlich und „talky“. Kein Wunder, dauert das so lange, wenn der mit allen so schäkert. Wir sahen von weitem zu, wie unsere Koffer ihre paar Runden drehten.

Nun gut. Zu unserer Wohnung fuhr uns ein Bus, in südamerikanischem Fahrstil.😷 Und so gings dann auch weiter. Ruben zeigte uns die Wohnung und naja, Bilder beschönigen einiges.😁 Das Appartement ist doch deutlich kleiner und dunkler als angenommen, aber es hat einen Kühlschrank und eine Küche. Gut, ich möchte ja wissen, wer in der vorhandenen Mikrowelle, dem Grill und Sandwichmaker tatsächlich was zubereitet…😨😷. Wir wollen sowieso nur Frühstücken und haben uns spontan entschieden, Pappteller zu kaufen. 😃

Vis a Vis hats einen Supermarkt und ich hätte getötet für Wasser und eine Cola, also sind wir alle einkaufen gegangen. Ladengrösse, etwa 50m2, mit dem Sortiment von Migros Shoppyland oder so. Die Gänge so eng, kreuzen geht nicht und noch während wir uns betreffend Wasser berieten, kreuzte ein Mäuschen unseren Weg!😱 Gut, es hätte auch eine Ratte sein können, das, so las ich nämlich kurz zuvor im Reiseführer, sei normal in New Yorks Läden😯. In der Folge kontrollierten wir die Fruit Loops und Müeslipäckli auf Zahnspuren und kauften locker weiter ein😂. Mä isch ja hert im näh.

Zurück in der Wonung, Einkäufe ausgepackt, wollten wir nur noch eins, schlafen. Dummerweise war erst 5pm (wir haben uns schon angepasst) also schleppten wir uns doch noch zur Subway um zum Time Square zu kommen- da ist dann die Grössenangabe (im Wohnungsinserat) der Distanz doch deutlich kleiner gehalten, im Vergleich zu den Angaben der Wohnungsgrösse. Die gefragte Chinesin,sie hatte das gleiche Ziel, führte uns im Stechschritt zur Station, die gefühlte 7trilliarden Kilometer entfernt war. Die war öppen 1.25 gross, aber marschierte mit ca. 55km/h.

Nach zweimal falsche Subway – wir wollten nach Uptown,erwischten Downtown – schafften wir es zum Time Square.😍 Quälten uns durch den frühen Abend und haute uns m 10pm aufs Ohr. Vielleicht ein Grund, wieso ich morgens um fünf diesen Blogbeitrag schreibe.😁

 

Nuuuuuuuuuu York Nuuuuuuuuuuuuuuuuuuhu York, ra ta tadada

Bevor wir auf grosse Costa Rica -Reise gehen, machen wir einen Abstecher nach bizzli weiter oben auf gleichem Kontinent.

Wir Weibers, die üblichen zwei Verdächtigen, zusammen mit jeweils einer Tochter (Sarah und Céline) gehen eine Woche nach New York. Zudem hat sich noch eine ausserfamiliäre Mitreisende dazu gesellt, eine zweite Anita. Die hat ja Mut…erstes Mal Grossstadt und dann mit uns, jesses. 😉

Wir haben uns grad eine Wohnung gemietet im East Village und von da aus sind wir zu fast allen Schandtaten bereit. Momentan sind wir online am auskundschaften, was wir so unternehmen können, ohne grad „z arme Tage z cho“. Ich bin sicher, wir finden das eine oder andere günstige Angebot. Die meisten Sachen gehen aber ganz schön ans Portemonnaie. Ich persönlich würde z.B. ein Basketball- oder Hockeyspiel bevorzugen, wogegen meine Mitreisenden jedoch wohl eher ein Broadwaymusical besuchen möchten. :roll: Egal was, ich hab grad gesehen, wir können uns sowieso nur die hintersten Plätze leisten. :mrgreen:

Wie auch immer, am 18. Januar 2017 fliegen wir ab und halten euch natürlich auf dem Laufenden. Ich bin sicher, es gibt das eine oder andere zu erzählen, wir fahren ja schliesslich mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln, gehen zu Fuss, fliegen, gehen essen, treffen Leute, besuchen Sehenswürdigkeiten uswusw, mich würde erstaunen, wenn da nicht das eine oder andere erwähnenswerte passieren würde, hmmm. Arme Anita 2, ob sie weiss, auf was sie sich da eingelassen hat? 😀

 

Welt wir machen uns wieder auf die Treckingschuhe…

Heute vor einem Jahr machten wir uns auf den Weg nach Peru…

Die Erinnerungen sind weiss Gott noch allgegenwärtig, kaum ein Tag vergeht, wo uns nicht wieder einmal etwas über diese Reise in den Sinn kommt! 😎 Es ist ja so, dass man die weniger schönen Sachen gar nicht mehr so im Gedächtnis hat, dafür hat das witzige, schöne und umwerfende Erlebte umso mehr Platz im Kopf.

In der Zwischenzeit waren wir auch unterwegs, jedoch nicht so weit und schon gar nicht so lange! Natürlich gab es das eine oder andere witzige Erlebnis, welches wir hätten aufschreiben können.  Darum haben wir uns entschlossen, den Blog wieder zu beleben. Im Moment befinden wir uns also sozusagen im Umbau.

Nichts desto Trotz, warten konnten wir trotdem nicht. Pünktlich und passend zum Jahrestag freuen wir uns, unsere Treckingschuhe entstauben zu können! Wir haben nämlich Pläne, grooooosse Pläne. Am 9. Mai 2017 um 17.35 Uhr machen wir uns wieder auf, ein weiteres Land kennen zu lernen. Auch wenn wir (leider) nicht schon wieder zwei Monate auf die Reise gehen können, so fliegen wir doch mit dem Jungfernflug der Edelweiss Air für guet 3 Wochen nach San José in Costa Rica. Wir freuen uns wie S… Wir fahren im Mietwagen durch das wunderbare Costa Rica, nehmen diesmal nicht nur unsere Männer mit, nein, wir packen auch grad noch unsere Eltern ein. Das wird definitiv wieder ein Abenteuer. Wenn auch keine Busfahrten (dies werden wir wohl schon etwas vermissen), so warten sicher andere Herausforderungen und Geschichten auf uns. Wir werden kurzfristig jeweils für 6 Personen Hostelzimmer buchen müssen und statt uns nur gegenseitig anzugiften, stehen dafür noch vier Angriffsflächen mehr zur Verfügung .. 😀 . Das wird anders, eine ganz andere Nummer! Aber eben, normal kann jeder 😎

Selbstverständlich halten wir euch — ob ihr wollt oder nicht – über die Vorbereitungen und weitere Geschichten auf dem laufenden. Es gibts viel zu tun, die einen müssen noch Impfungen machen/auffrischen, Seidenschlafsäcke müssen gekauft werden (man erinnere sich an die eine oder andere eher grenzwärtige Unterkunft vor einem Jahr) und momentan sind wir dabei, Routenpläne zu schmieden.

In dem Sinn: Hasta la Pasta

Wie es zu erwarten war…

…Gibt es von der Reise noch was zu berichten. Und dabei sind wir noch nicht mal daheimen.

Momentan warten wir im Starbucks im Flughafen Madrid auf den Flug nach Zürich. Wir sind gestern Mittag (Ortszeit) in Santa Marta in den Flieger eingestiegen. Am Tag zuvor waren wir am Flughafen für das CheckIn. Wir hofften auf ein kurzfristiges, günstiges Upgrade in die Busisnessclass. Wir waren mehr als eine Stüude am Flughafen, dabei waren wir noch mit Thomas verabredet, gopf. Angefangen hat es damit, dass die unmotiviert Dame am CheckIn- Schalter im Schlurfgang einen Kollegen suchte. Dem sah man die Freude an der Abeit auch sofort an. Nun, erst sagte er uns, dass wir doch anderntags einchecken sollen, das reiche, äh nö, wir könnten sogar noch früher einchecken und das machen wir jetzt! Dann, wir haben ja E-Tickets und mussten jeweils nur den Pass vorweisen. Das hat immer geklappt, ausser jetzt auf der Heimreise. Er hat unmotiviert etwas gesucht und dann nach der Zieldestination gefragt: Zürich, kannst du mir das Buchstabieren, ZURICH, kannst du mir das aufschreiben (grrr) natürlich. Nächstes Thema: Gib mir eine Notfallnummer an – pardon, wir fliegen zum etwa 5. Mal mit LAN, müsste das nicht mal gespeichert sein? Aber klar, Rolands Handynummer einmal mehr. Tickets im Druck, OK, Upgrade könnte ihr ev. in Bogotá machen, aber ich hab euch super Plätze gebucht und die Tickets für die Zieldestination sollen sie auch in Bogotá ausstellen, das ist so üblich. Ja, ganz sicher, der Knilch war einfach zu doof. Am Flugtag Gepäcks abgegeben und gleich durchgebucht bis Zürich….aber als wir dann den jungen Mann vom Vortag auf dem Rollfeld haben arbeiten sehen, war uns alles klar 😂. Im Hotel geschaut, Superplätze, Reihe 19 in der mittleren Viererreihe 😬.

Und dann, in Bogotá nochmal gefragt für ein Last Minute Upgrade – 1500€ pro Person, eher nicht. Also sassen wir in Reihe 19 Mitte, 10 Stunden. Da nützte auch Benocten nicht mehr zum ausnocken, es war einfach Scheisse! Am Samstag Morgen um die zehn Uhr Ortszeit trafen wir in Madrid ein. Kennt ihr die Idioten, die jeweils grad aufhüpfen und ihr Handgepäck aus der Ablage reissen? Genau so einen hatten wir vor uns und der %€#+*“@&% der, lässt seinen beschissenen Koffer auf mein Gesicht fallen… Voll aufs linke Auge! Sein „losiento“ hätte ich ihm am Liebsten dorthin getreten wo die Sonne nicht hin scheint. Er verschwand recht schnell aus dem Flieger, ganz im Gegensatz zu uns. Ich bekam Eis aufgelegt, Formulare mussten ausgefüllt werden und dann wurden wir zur Notaufnahme geschickt. Der gute Herr Doktor war jedoch inzwischen mit der Ambulanz unterwegs zum Flugi – Gottseidank waren wir schon weg, weisch wie peinlich? Alle Tests wurden gemacht und mit einem guten Mitteli meine Kopfschmerzen behandelt. Wie wenns mir nach dem fliegen nicht sowieso sturm wär.

Wir mussten dann auch noch raus aus, in den öffentlicher Teil vom Flughafen und weil wir Sachen im Dutyfree gekauft hatten, wurde einer unserer Rucksäcke zurück gerufen, wir konnten die Sachen verstauen, mussten durch den Zoll, zwei Stockwerke hoch, das Gepäckstück wieder einchecken und uns dagegen wehren, dass wir das bezahlen müssen. Wieder durch die Kontrolle durchgehend, wurde natürlich ich für einen Drogen-bzw. Sprengstoffgesetz raus gepickt. Nun denn, also so gingen drei der sechs Stunden Wartezeit schnell über die Bühne.

Selbstverständlich aber, warten wir jetzt grad beim Boarding , sollten in 5 Minuten fliegen und werden in 10 Minuten informiert, wie lange wir noch warten müssen, der Flieger hat Verspätung. Easy, wir sind ja erst seit 22 Stunden unterwegs…😕

Taironaka, ein Tag im Paradies

Wusstet ihr, dass der Tayrona Nationalpark geschlossen ist? Nein, wir auch nicht, bis uns die wilde Hilde, nein, die Heide aus Deutschland😉 darauf aufmerksam gemacht hat. Da waren wir aber schon unterwegs in den Norden. Leo, der Hotelbesitzer in Cartagena wusste es übrigens auch nicht und ganz viele Rucksacktouristen stehen vor verschlossenen Türen. Die Indios sind dabei, den Park spirituell und auch sonst zu reinigen. An sich ganz sicher eine super Sache. Schade nur, dass sie es nicht bzw. nicht ausreichend kommuniziert haben.😬

Nun gut, wir haben überlegt wo und wie wir das Tayronagefühl bekommen könnten und haben Thomas in die Taironaca- Ecolodge entführt, da er sich extra für uns frei genommen hat. Er war schon ab und zu da und hat uns davon erzählt, wusste aber nicht wohin der Ausflug geht. Wir haben zusammen mit den tollen Leuten an der Rezeption unseres Hotels die beste, schnellste und trotzdem bezahlbare Möglichkeit gesucht und gefunden. So haben wir ein Taxi gemietet und holten, natürlich erst nach dem Frühstück (mir hei ja Ferie), den Burschen in Gaira ab und dann gings ab in den Dschungel.

In the Jungle

In the Jungle

Mit Dschungel- Tom 😂

Mit Dschungel- Tom 😂 oder ou unger Thomas el Loco bekannt

Dann folgende Situation: zwei ortsunkundige Schweizerinnen, ein ortskundiger Unwissender und ein (Achtung) ortsUNkundiger Taxifahrer (was wir natürlich nicht wussten)  fahren Richtung Venezuela… Vorbei an Taganga, vorbei an Buritaca und vorbei an… genau, an Taironaka. Wir hatten nicht aufgepasst und das Schild nicht gesehen. Und so fuhren wir und irgendwann meinte Thomas, dass er hier noch gar nie war. Schluck, na da schrillten aber die Alarmglocken laut und wir merkten, dass wir schon gäbig Richtung ungemütlich unterwegs waren (das erweiterte Grenzgebiet ist nun nicht die beste Gegend). Dafür kamen wir so, also auf dem Rückweg, noch in den Genuss, den wunderbaren Palominostrand zu sehen.

Palomino

Palomino

Nun denn, gut eine Stunde später als geplant kamen wir im archäologisch- ökologischen Reservat an und wanderten nach oben zur Lodge. Wieder einmal mitten durch den grünen, üppigen und saftigen Dschungel.

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Es ist ja Regenzeit hier und die Mücken umschwärmten uns gierig. Wir wurden trotzdem echt wenig gepiekst – wir sind sicher, das hat -nebst dem exzessiv eingeriebenen Repellente – mit dem Tiamin zu tun (bei Fragen dazu, einfach kommen). Allein der Weg nach oben war ein Erlebnis für die Sinne. Grüne, saftige Blätter, reife Sternfrüchte, dicke Mangos und ab und zu mal ein rascheln und ein dumpfes Aufprallen einer reifen Kokosnuss am Boden. Rote, violette, orange Blüten, die Papageienblume mal nicht in der Vase, ein Paradies halt.

Sternfrucht zum pflücken

Sternfrucht zum pflücken

Mangos

Mangos

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Oben, bei und um die Ecolodge leben Indios, gesehen haben wir drei – die andern sind hoffentlich im Tayrona fleißig am säubern.

Lodge

Lodge

Verlassener Hauptraum der Kogi

Verlassener Hauptraum der Kogi, es roch aber noch schwach nach Feuer

Es gab ein einfaches, leckeres Mittagessen und im Anschluss gondelten wir auf dicken Schwimmringen (dazu gäbs auch noch eine alte Geschichte…aber lassen wir das😁) den träge fließenden Rio Don Diego runter.

Während oben die Sonne brannte, zogen bis unten immer mehr Wolken auf und wir wurden allen Ernstes gefragt, ob wir aus Zucker wären, oder auch Regen vertragen – Frechheit!!! Unverschämtheit, püh, wereliwer war grad zwei Monate unterwegs inkl. 5000m hä?

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Wir horchten auf Geräusche. Die Fauna dort ist dabei, sich langsam zu regenerieren, nachdem jahrelang auf den Cocafeldern Gift gespritzt und dabei die Tiere sozusagen ausgerottet wurden. Wir sahen Vögel und Affen und ab und zu einige Kinder aus den Siedlungen dort am baden.

Bööörd

Bööörd

Äffli

Äffli

Ansonsten waren wir alleine unterwegs und es blieb genug Zeit, Thomas el Loco mit der Schwimmringgeschichte zu amusieren. 😂 Am Ende dieser friedlichen Reise und des Flusses, wo dieser ins Meer fließt, erwartete uns das Paradies. Ein wilder, sozusagen unberührter Strand. Eine Düne, vorne das wilde, rauhe aber sehr warme Meer, dahinter der verhältnismäßig kalte Fluss, einfach unbeschreiblich schön und ausser uns kein Mensch weit und breit. 😍

😍

😍

Plaja

Plaja

In Gedanken auch noch beim Padi oder Buddy, der seit gestern den Strand aus dem Hundehimmel genießt.😘💔💓

In Gedanken auch noch beim Padi oder Buddy, der seit gestern den Strand im Hundehimmel genießt.😘💔💓

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Was für ein Erlebnis. Einmal mehr hat Südamerika, ganz speziell Kolumbien, uns wieder verzaubert. Besonders freuen tut uns auch, dass wir unseren Cousin überraschen konnten, denn bis zur Mündung ins Meer ist er auch noch nie geschwommen. 😊 Und dabei haben wir wiederum von seinem Wissen über Indios, Flora und Fauna etc. profitieren können.

Mit diesem Ausflug schliessen wir langsam unsere Reise ab. Morgen und Übermorgen wollen wir noch bizzli ausspannen, packen um uns am Freitag endgültig in Richtung Heimat zu machen.

Taironaca-, ein würdiger Tayrona-„Ersatz“ und als Abschiedstour auf jeden Fall eine gute Wahl!!

Ein Tag am Strand

Gerne erfreue ich euch mit einer Strandgeschichte. Ich bin sicher, der eine oder andere denkt jetzt sicher, äh wie langweilig, sind die Weiber am Strand, u de? Absolut einer Meinung mit euch und trotzdem, mir egal was ihr denkt, ich erzähls trotzdem. Weiterlesen

Weltenbummler, Bloger und jetzt noch Schauspieler

Buenas Noches Amigos

Es ist Abend geworden in Santa Marta. Hinter uns liegen ein, zwei anstrengende Tage und wir haben uns entschieden, doch noch einmal Hotel zu wechseln. Wir sind einfach nicht für die Stadt gemacht und wir fühlen uns zu sehr eingeengt in der Calle 18 im historischen Distrikt. Haben wir die Hürde der Gittertüre hinter uns gelassen, prasselt der Lärm der Stadt, die Hektik und die Hitze auf uns nieder. Gut für ein paar Tage, nichts für eine Woche. Zumal wir jeweils eine längere Fährt machen müssten um zum Strand zu gelangen. Der Stadtstrand ist einfach nichts für uns.

So haben wir beschlossen Sol, die Hotelleiterin, zu fragen, ob Sie uns allenfalls aus der Pflicht entlässt. Wir haben erklärt, dass es nichts persönliches ist, das Hotel hübsch und alles, wir uns aber überschätzt haben. Sie ist tödlich beleidigt, puh. Natürlich könnt ihr, aber … und Kosten etc. Wir konnten uns auf einen Kompromiss einigen und daraufhin haben wir uns ein mögliches Strandhotel angesehen. Ein potentielles 5* Hotel, seit 4 Wochen offen und auf Promotour. Wir kommen dort unter für einen tollen Preis. Yippie, so kommen wir also doch noch zur nötigen Erholung.

Heute haben wir noch das eine oder andere Mitbringsel gekauft und haben doch tatsächlich noch ein Armbändeli geschenkt bekommen. Fast 8 Wochen haben wir durchgehalten und jetzt ziert ein Indiobändeli unser Handgelenk. 😁 Markus, ich verbitte mir irgendwelche Anspielungen dazu, denkt dran es ist etwas von den Indios, ich lass dich zur Not verfluchen! 😂😂😂

Im Moment unser grösstes Problem, wie bringen wir alles neu gekaufte ins Gepäck, wie halten wir die 23kg Freigepäck ein? Gut, Duschmittel und Shampoo ist fast leer, Deo auch, mein Parfum habe ich schon vor Wochen in einem Hotel vergessen – natürlich das, das ich im Dutyfree bei Abreise gekauft habe – aber Thomas hat eh was von „kein süsses Parfum nutzen“ befohlen, da das die Mücken anzieht. So duften wir allerliebst nach Repellent, zitronig-medizinelig.

Zurück zum Thema, die ältesten Shirts sind schon aussortiert, zum fliegen schnallen wir uns die blöden Wanderschuhe wieder an die Füsse, ich hab noch nen defekten BH zum aussortieren, aber auch bei der Grösse haben die vertami wenig Gewicht. Das Gewürz, wenn ihr mal ganz weit unten in der Galerie nachschauen möchtet, hatten wir rege in Gebrauch, das hat schon „gmingeret“. Ja, es wird schon irgendwie gehen.

Die Sonne beehrt uns tatsächlich nach einer Woche wieder einmal, wir hatten schon Angst um unseren Taint. Geht ja gar nicht. Mit der Sonne kam aber natürlich eine andere Hitze, puh, ein Grund mehr aus der Stadt zum Beach zu züglen.

Und heute im Supermarkt an der Kasse. Die Kassiererin strahlt uns an und sagt voller Überzeugung, dass sie uns im TV gesehen habe. Öh wie bitte? Ja in einem Dokumentarfilm….mhm, worum handelt der wohl (sie erinnerte sich nicht)? Wer weiss, vielleicht haben die uns ja heimlich gefilmt auf unserem Trip. Naja, dann gabs jedenfalls einiges zu lachen. 😂 Wir haben uns nämlich prächtig amüsiert auf dieser Reise. Von “ mire Señora Monica, el mas importante es el viento…“ -näheres dazu dann persönlich, aber ihr könnt sicher sein, kaum haucht der Wind, gackern wir los. (Wär letzte Nacht zum brüllen gewesen bei euch in der Schweiz, he?) – bis auf die übelsten Absteigen, die uns erst fast zum Heulen und dann zum leicht irren, hysterischen Lachen gebracht haben.

Und he, wir sind noch nicht am Ende der Reise, da liegen noch einige Lachflashs drin, wetten?

Same Shit, different Day

Oder, wir sind mal wieder Bus gefahren 🚍

Stunden zuvor:

Wieder einmal sitzen wir im Bus, langsam hängt mir meine Hitliste etwas zum Hals raus, 300 Songs sind wohl doch zuwenig auf dem mp3- Player.
Wir sind auf dem Weg zu unserer letzten Reisestation, nach Santa Marta. Wunderbare, bergige Landschaften, immer wieder unterbrochen von Teils hübschen und teils sehr arm wirkenden  Dörfern. Das eine gehört hier einfach zum andern. Unser Fahrer ist ebenfalls ziemlich zügig unterwegs, aber diesmal sitz ich weiter hinten und kanns besser ignorieren. Vielleicht könnte Monika da mehr zu sagen, sie hockt weiter vorne
Als wir eingestiegen sind, waren nur noch Einzelsitze frei und dem ersten auf dem ich sass, setzte das Gewitter letzter Nacht ziemlich zu, das Fenster war wohl noch offen.
Neben mir hat sichs eine Amibraut gemütlich gemacht, Füsse auf dem Sitz und chätschgümmelet grausig. Dafür nimmt sie a einmal pro Stunde den Handspiegel und Schminkpinsel aus dem Rucksack.
Wir sitzen in einem etwas teureren Bus. Wobei dazu zu sagen ist, dass wir für diese 4 Stunden-Strecke keine 15.- pro Person bezahlen aber grad beim Hotel abgesetzt werden.
Nach zwei Stunden gabs einen Pinkelstop und bei aller Heiligen, dieses Klo kam den ganz üblen in Bolivien schon sehr sehr nah. Zum spülen gabs einen Zuber mit Wasser und einen kleinen Kessel. Händewaschen? Haha. Zwei Tropfen Desinfektionslotion aus dem Rucksack tuns auch…😀
Fertig gepinkelt gabs dann draussen Wasser und mit Ei gefüllte Maisfladen. Geschmeckt hats alleweil. Wir sind ja sowas von abgehärtet!!!
Inzwischen frieren mir fast meine Füsse ab, erste Reise ohne Treckingschuhe, das hab ich jetzt davon. Die Klima läuft auf Hochtouren, bibber.

Stunden später:

Füsse noch dran und sie haben uns sogar die Rucksäcke in unser Dachstudio-Hotelzimmer gebracht. Während wir die Anmeldeformalitäten erledigten, hat eine gute Seele diese ins Dachgeschoss gehieft. Der Ärmste. Wir sind also bei unserer letzten Fixstation angekommen. Der Tayrona ist tatsächlich zu, aber Sol hat uns ebenfalls noch mit Tipps eingedeckt. Wir werden das Zimmer sicher als Basis behalten und mit leichtem Gepäck noch Ausflüge machen und mal übernachten.

Der erste Eindruck von Santa Marta? Ja, hier hats auch geregnet 😂 ansonsten typisch kolumbianisch: heiss, laut, viele Menschen und nein, als Fussgänger hast du einfach keine Chance. Ob Bus, Auto, Motorrad, die fahren dich übern Haufen, bist du nicht schnell genug…😱

 

Esperanza in Cartagena

Heute möchte ich ein bisschen über Cartagena und unsere Gasgeber im Hotel, Esperanza und Leo erzählen.

Cartagena

Cartagena

Wie gesagt, haben wir Cartagena eine zweite Chance gegeben….hmm, Cartagena hat sich zu Tränen gerührt gezeigt! Esperanza hat uns gestern mit einem Stadtplan losziehen lassen und mit einem kritischen Blick gen Himmel gesagt, die Regenwolken ziehe in die andere Richtung. Gut, wir hatten grad den Uhrenturm erreicht, der zugleich das Eingangstor zum historischen Zentrum darstellt, als der Himmel ein Schleuschen öffnete. Macht nichts, wir standen im Tor drin, das ist etwa 10meter tief und beherbergte einige Strassenverkäufer und nebst uns noch einige andere Leute die Schutz suchten.

Rägetäg

Rägetäg

Irgendwann, so nach einer Viertelstunde stieg das Wasser bedenklich an und es regnete immer stärker. Irgendwann stieg die Kloake aus den Gullis hoch und wir mussten immer weiter zurückweichen.

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Als wir vor dem anderen Ein-/ bzw. Ausgang standen wollte Monika losspurten um ein Taxi am Straßenrand zu schnappen. Leider entpuppte sich dann, dass der Täxeler stand weil sein Taxi gar nicht mehr fuhr…und wir suchten anderen Unterstand, also schon klatschnass. Der Verkehr stand still, weil die Strassen überflutet waren.

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Den Höhepunkt erreichten wir aber, als wir ein krabbeln auf den Füssen spürten…über Monikas Fuss krabbelten Kakerlaken und bei mir eine ganze Ameisenkolonie, brrrr. Das gab uns den Rest und wir trotteten im Regen und durch zeitweise wadentiefes Wasser nach Hause, wo uns eine grinsende Esperanza erwartete.😂

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Leo seinerseits wollte uns grad die Füsse mit Alkohol desinfizieren, damit wir nicht krank werden. Wir wagten später am Nachmittag nochmal einen Versuch und sind seit gestern einfach dauerhaft ein bisschen nass. Es rägelet dauernd, aber wir wären eh nass, denn wenns nicht regnen würde, wäre es wohl noch wärmer als 30 grad😉.

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Cartagena

Cartagena

Kommen wir zu Leo und Esperanza. Ihm gehört das Hotel, während Sie Geschäftsführerin ist. Wir waren ja bekanntlich ziemlich down und verzweifelt bei unserer Ankunft und die beiden haben uns aufgenommen, angenommen und bitzli verhätschelet. Der Zufall will es, dass wir grad voll in den Carneval de Cartagena rein geraten sind, der am letzten Wochenende stattfand. Da wird wild mit Schaum rumgespritzt und Böller losgelassen. Um dort Essen zu gehen, wo uns Leo eingeschickt hat, mussten wir mitten durch die Menge durch. War kein Problem, aber als wir schon sassen und unseren Jugo de Lulo tranken, stand Leo plötzlich da. Er wollte sich versichern, dass wir gut angekommen sind, jöh. Das Essen seinerseits war übrigens  sensationell karibisch, gebratener Fisch, Kokosreis und grüner Salat mit Avocados.

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Zurück zu Leo und Esperanza. Die beiden haben immer ein gutes Wort, einen kleinen Scherz oder einen ultimativen Tipp. Zum Frühstück gabs gestern frischen Ananassaft, heute Maracujasaft und Morgen…Lulo, mjam,das sind pure Vitamine, wenn ich daran denke, dass ihr Schnee bestellt.

Eben haben wir Kolumbien: Argentinien geschaut, im Hotel, mit Esperanza und den Mitarbeitern und haben uns göttlich amüsiert, die sind ja abgegangen und jetzt ist es ganz still. Bereits vor dem Spiel haben wir sie ständig aufgezogen. Esperanza marschierte schon am vor dem Anpfiff durchs Haus und rief viva Colombia, da bin ich mal hingegangen und hab gefragt, ob wir den Match sehen können, a Claro war die Antwort und ich sag euch, ihr hättet das Gesicht sehen sollen, als ich dann meinte, wir seien ganz grosse Argentina-Fans…hähä, für einmal war Señora ziemlich sprachlos und das Gesicht „verreiste“ und nach einer Sekunde tscheggt sie die Veräppelung und lacht aus vollem Hals.😂

Öle colombia

Öle colombia

Esperanza, allein der Name lässt mich auf die Zukunft hoffen, denn einmal mehr haben wir eine unvergessliche Bekanntschaft und Erfahrung gemacht und freuen uns, auch Kolumbien so genießen können. Und wir sind sicher, das bleibt auch so für unsere letzten 10 Tage!☺