Adios Argentina

6. November, wir starten ins letzte Drittel unseres Abenteuers und sind auf dem Weg nach Bogota…
Aber der Reihe nach. Die erste Buenos Aires Geschichte lässt sich nicht mehr toppen, aber wir haben auch die restlichen Tage dort genossen und viel Geld ausgegeben, also jeweils, wenn wir zu Geld gekommen sind. Denn das war beileibe in Argentinien alles andere als easy. In keinem anderen Land, nichtmal in Bolivien, war es so schwer an Bargeld zu kommen. Nicht selten mussten wir mehrere Automaten testen. Das scheint aber allgemein ein Problem zu sein, die Einheimischen haben ab und zu geklagt.
Dazu ist noch zu sagen, dass Argentinien ein teures Pflaster ist, wow. Gerade bei Kleidung sind europäschische Preise angesagt.
Dafür isst man ein 300g Rindsfilet für um die 16.-.
Wie auch immer, wir waren gut beschäftigt.

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Die letzten beiden Tage waren wir in Nordpatagonien, auf der Peninsula Valdez mit einem Mietauto unterwegs. Wobei Auto definitiv was anderes bedeutet. Ein Ford Ka!!!! Briefkasten auf Räder, motorisierte Brotbrosme und das sind die freundlichen Bezeichnungen dafür. 😂
Von Wegen Viertürer wie bestellt und probier dann mal zwei Rucksäcke im Kofferraum zu verstauen, nenei, ein Geschwür auf Rädern…
Nichts desto Trotz brachte es uns bei stundenlangen Fahrten über Schotterstrassen ( macht euch mal ein Bild von einem Ka mit uns und den Rucksäcken über Kieswege)

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zu unglaublichen Buckelwalen, Pinguinen, Seelöwen und Seeelefanten

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Valdez

Valdez

– also die kann man nur mit jöh bezeichenen, nicht etwa mit wow sind die schön. Ist wie wenn man in einen Kinderwagen schaut, wo das Baby nun nicht ganz so schön ist wie es die Eltern empfinden und man weiss nichts anderes zu sagen als, jöh (wobei ich mich damit grad selbst „usheble“ den kann ich nun nie mehr bringen. 😂😂😂

Peninsula Valdez

Peninsula Valdez

Hmmm, wo war ich… Ah und wir konnten zwei Orcas bei der Jagd und dem anschliessenden Festmahl beobachten. Was für den jungen Seelöwen auf jeden Fall weniger angenehm war. 😔

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Almuerzo

Almuerzo 😊

Fotos davon folgen natürlich. Es war unbeschreiblich!
Eine unglaubliche Landschaft auf der Halbinsel, stundenlang sieht man kein anderes Auto oder Menschen – wobei das in dem Fall, wenn man mit einem Ka unterwegs ist, auch von Nachteil sein kann.
Wir sind auf jeden Fall heil wieder in Trelew angekommen. Eine Stadt, die nun nicht unbedingt einen Besuch wert ist. 😊
Dann, das gebuchte Hotel gefunden, die nächste hmmm, Faust ins Gesicht. Wenn schon Monika später im Auto dauernd gesagt hat „meine Fressel“, ein ganz übles Loch, schlimmer als alle bisherigen schlimmsten Hütten. Rauf ins Zimmer, runter wieder mit dem ganzen Gepäck, da hätten wir nicht eine Minute geschlafen, wäh, jesses.
Mc Donalds gabs auch keinen, nirgends (free WiFi) also kurvten wir etwas herum und beim ersten, von aussen annehmbaren Hotel, fragten wir nach einem Zimmer. Es war schon fast neun, wir müde und genervt. Das Hotel hätte dringend einer Renovation bedurft, war aber sauber und zu essen gabs auch was. ☺
Es war eh nur zum schlafen, um 05.30 war Tagwacht, Flug nach Buenos Aires, Flughafenwechsel ( dauerte fast länger als der Flug) und nun warten wir auf das Boarding zum Flug 1360 nach Bogota. 😍
Adios Argentina und wenn ihr schon schlaft, Buenas Noches Colombia.


Kommentare

Adios Argentina — 1 Kommentar

  1. Himmel jetzt hab ich doch glatt einen Blogbeitrag übersprungen oder verpasst. Sorry. Habe nun das doch noch gelesen was ich eigentlich wenn auch weniger ausführlich bei Olchies gelesen habe. Sehr schöne Beschteibung auch vom Ford K. Euer Vater findet das sowieso das furchtbarste „Auto“ überhaupt. Nun denn, erlebt habt ihr ja trotzdem viel mit diesem Gschwür. Und die jö-Pinguine…vielleicht hat euch ja Grosi dort begrüsst. Bei einer eventuellen Wiedergeburt wollte sie immer als Pinguin auf die Welt kommen.

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