Bogotà

La Candelaria, Bogota

La Candelaria, Bogota

Drei Tage Bogotà ermüdet mehr als eine Woche arbeiten – kontraproduktiver Blogbeitrag…😂

Nein, die cheiben Grossstädte sind einfach unglaublich anstrengend. Was es da zu schauen, erleben und verarbeiten gibt, wow.

Das erste Erlebnis hab ich ja bereits beschrieben. Dann regnet es in Bogotá offenbar ständig mal wieder und unsere Unterkunft erinnert uns ein bisschen an die Zeit in der Uyuni. Kühle Wände, kalter Boden und im allgemeinen schlafen wir wieder im Odloshirt und die Bettflaschen sind auch wieder unter der Decke.

Plaza Simon Bolivar, Bogota

Plaza Simon Bolivar, Bogota

Gestern haben wir unter anderem La Candelaria erkundet. Momentan finden da Festivitäten zur Erinnerung an einen Anlass von vor 30 Jahren, wo die Guerilleros den Justizpalast erstürmten. Es ist also einiges los. Unseren zahnlosen Kofferträger haben wir auch wieder getroffen und er war hoch erfreut und wollte uns schon wieder begleiten.😂 Wir haben höflich abgelehnt und er ist extra nochmal zurück gekommen um uns zu sagen bis wo wir gehen können und ab wo wir absolut nichts mehr zu suchen haben. Ich find das noch erstaunlich, wie sich die Menschen Gedanken machen. Das war ja jetzt nicht das erste Mal, dass wir beranschlagt wurden.

Heute zog es uns etwas aus der Stadt, wir machten uns auf den Weg nach Zipaquira um die hübsche Stadt und die Salz Kathedrale zu besuchen. Nicolas, unsere argentinische Bekanntschaft aus dem brasilianischen Pantanal, hat uns diesen Tipp für Kolumbien gegeben…😁

Wir also den Transmillenioplan studiert -Transmillenio ist das Bussystem mit eigener Fahrspuhr in Bogotá- und uns eine Station zum zusteigen gesucht. Die Station war natürlich dort, wo wir nicht hingehen sollten, gemäße dem Zahnlosen. Aber wie sonst willst du in Bogotá Norden kommen. Gesagt, getan und nach etwas fragen sassen wir im richtigen Bus, konnten wir uns während fast einer Stunde ein bisschen umschauen. Bogotá hat tausend Gesichter. Plötzlich befanden wir uns in einer sehr wohlhabenden, sauberen Gegend. Und eine Stationiert weiter war alles wieder anders.

Nach etwa 2 Stunden in Zipaquira angekommen, waren wir plötzlich wieder mitten in den Anden – natürlich sind wir das auch in Bogotá – weiss getünchte Häuser mit farbigen Balken und…natürlich, die Panflöteler. Eben noch auf dem FrutigMärit, schon wieder hier (Insider,sorry).

Die Kathedrale hielt was sie versprach, sehr beeindruckend! Für uns Agnostiker ein bisschen zuviel des Guten, aber doch sehr schön.

Während wir auf dem Heimweg beim ersten Bus stehend über die Autobahn betretterten, ergatterte wir im Transmillenio je einen Sitzplatz. Später stieg, mit ca. 1 Million anderer noch eine Frau mit ihrem ca. 4 jährigen Kind ein. Der Kleine süsse tat mir leid, also fragte ich, ob ich ihn auf den Schoß nehmen soll und er kletterte sofort hoch, kuschelte sich auch gleich an und schlief ein.😇 Währenddessen unterhielt ich mich mit seiner Großmutter (wie sich herausstellte) die in meinem Alter war. Sie erzählte mir von ihren Kindern und vom Leben in Kolumbien, ich erzählte von uns und ich fragte sie über das Sozialsystem, Krankenkassen etc. aus. Es war sehr spannend und die Zeit raste davon. 😁

Als wir ausgestiegen sind war schon dunkel und wir in besagter übler Gegend. Also hielten wir ein Taxi an und prompt stand so ein abgewrackter Typ neben uns, der Geld dafür haben wollte, weil er uns ein Taxi angehalten hätte. Ehja, der Täxeler brüllte uns an (wieder einer) aber Himmel nomal, wenn die Station dort war. Wir mussten nur über die Querstraße. Das haben wir ihm erklärt und dass wir genau deswegen noch ein Taxi nehmen. Da wurde er noch hässiger, bis wir gemerkt haben, dass er sauer war, dass wir den Bus nahmen und kein Taxi und das Taxi nur noch zur Nothilfe. Tsä

Jänu, Morgen gehen wir weiter, Weg von Bogotá…. Nach Medellín 😂😂😂

 

 


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