Erste Tage im Paradies

Wir sind angekommen, nach 12 Stunden Flug und 2 Stunden warten auf die Koffer.

Da kamen mal 10, dann war wieder nichts mehr und dann wieder 10 😐.
Gut schweizerisch haben wir brav gewartet und gewartet und irgendwann kam die Info, dass die Hebebühne defekt ist und die Koffer von Hand aus dem Flieger getragen werden müssen.
Da schwankt man zwischen „oh die armen  Cheiben“ und „mach hinne, es ist Mitternacht Ortszeit, also acht Uhr morgens in der Schweiz, i wott iz Näscht“.
Dann ab ins – wir waren schockiert- vorgebuchte, altbackene Hotel, kurz ein Bier und dann ins Bett. Kennsch, bruchsch äs Schämeli für ufs Boxspringbett ufe z gogere.
Am Morgen die Überraschung beim Frühstücksbuffet: Kartonteller, Plastikbesteck und Kartonbecher – wahnsinnig anmächelig…😄 Unsere Reiseberaterin wollte uns dieses Hotel noch einmal buchen für vor unserem Abstecher nach Tortuguero. Äuä chuum, wir schauen selber weiter 😊
Autos geholt, quer durch die Stadt hoch zum Volcano Poas – also das war der Plan. Das Wetter war zwar nicht sehr guet, aber jänu so de. Fast oben angekommen, nach etwa 1 Stunde mit 40 km/h hinter einem Lastwagen, standen wir plötzlich vor einer Strassensperre und drei Frauen, die Erdbeeren feilhielten und erklärten,  dass wegen des Wetters die Zufahrt gesperrt sei, aber ob wir Erdbeeren kaufen wollen!? Nein, wir wollten nicht 😆😆😆 und machen uns auf, wieder den Berg runter, wieder hinter einem Lastwagen, wieder mit 40 km/h in Richtung El Arenal und es schiffte und schiffte – ah, drum ist es so grün da. 😅
Heute dann, sackheiss, bewölkt, aber soweit trocken, machten wir einen Ausflug in den Naturpark Arenal. Dort trennten uns unsere Wege, drei gingen auf Schmetterlingsjagd 😊 die anderen drei auf die Jagd nach etwas zu trinken 😉 und dann zurück zu unserer wunderbaren Unterkunft.
Dummerweise war der Orientierungssinn der Schmetterlingsliebhaber weniger ausgeprägt als vermutet. Das aber bescherte uns einen ruhigen Nachmittag und Vorabend bei üblen Gewittern und sintflutartigem Regen und – nach deren Rückkehr – drei frischen Ananas von den verschollenen Familienmitgliedern. 😎
Morgen ziehen wir weiter in Richtung Liberia (Parque National Rincon de la vieja), oder je nach Wetter allenfalls grad weiter an die Pazifikküste.


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