Fleisch, Kleider, Telefonnummern

Seit gestern Freitag sind hier ebenfalls die Nachrichten voll mit den Ereignissen in Europa und Nordafrika. Wir fühlen mit den Hinterbliebenen, diskutieren das miteinander und wenn uns jemand danach fragt hier, dann geben wir auch Auskunft, einfach mit den Informationen, die wir aus unseren Medien haben. Doch kein Islamist bzw. kein Terrorist vermiest uns den Rest unserer Reise und daher ist das Leben hier heute auch mit vielen Erlebnissen weiter gegangen. Das dazu, nun schreibe ich in gewohnter Manier von unseren Erlebnissen

Wir sind gestern in der wohl (darf man das ächt so sagen?) hässlichsten Stadt unserer Route angekommen, Pardon.

Pereira

Pereira

Davor waren wir ja im lieblichen Dörfchen Salento in der Villa Kunterbunt zu Gast, ein krasser Kontrast. Nach einer Stunde Busfahrt – die homöopathischen Kügelchen kamen wieder zum Einsatz- erreichten wir Pereira am Busbahnhof. Auf der Suche nach dem Taxistand irrten wir so eine Viertelstunde herum. Beim Taxistand angekommen hatten wir das Problem, dass uns keiner mitnehmen wollte, wegen unserem Gepäck. Ihr seht, das war ein schwieriger Start.

Einmal im Hotel angekommen, es hat uns doch noch ein Taxifahrer mitgenommen, fanden sie keine Buchung von uns. Wir hatten wie immer ein/zwei Tage vorher über eine Buchungsplattform gebucht. Während nach einer Lösung gesucht wurde, haben wir noch mit den Angestellten über Freitag den 13. gescherzt. Wir sind da also noch gut dran. Hier nimmt man nicht nur Freitag, sondern auch Mittwoch den 13. als Aberglauben Tag. Irgendwann hatten wir unser Zimmer und genießen den Luxus eines Superhotels zu sehr günstigen Konditionen.

In der Nähe von Pereira befinden sich die Thermalquellen von Santa Rosa de Cabal. Heute statteten wir denen, Dank dem Einsatz des Hotelpagen mit Privat Chauffeur (bitte mal einen Tag ohne Bus), einen Besuch ab. Eine romantische Gegend, richtig üppig und satt und unsere alten, müden Knochen konnten sich in den warmen Quellen erholen.

Santa Rosa

Santa Rosa

Santa Rosa

Santa Rosa

Santa Rosa de Cabal

Santa Rosa de Cabal

Später war noch etwas Shopping angesagt. Nachdem wir heute mit unserem Cousin telefoniert haben und der uns gesagt hat, dass in Medellín viele Kleiderfabriken sind und daher Kleider günstig zu haben sind – wie wenn wir Platz haben im Rucksack,tsts – wollten wir einfach bummeln. Nun haben wir je zwei, bzw. Drei Blusen und noch so paar leichte Hosen für die Karibikküste…😇 und dabei haben wir weder Platz noch Gewichtskapazität. Also haben wir ein paar unserer alten Sachen aussortiert. Wer Monika kennt, (und allenfalls mal bei einer Züglete dabei war) der weiss, das war sehr sehr schwierig, uff.

Wir kochen die nächsten Tage wieder selber, wir haben in Cartagena wieder eine Wohnung gemietet, darum gönnten wir uns ein Steak. Lokal über Tripadvisor raus gesucht und hin. Au Mann, kleinstes Steak 400g, jesses. Beilage, und damit meine ich Beilage, war ein kleines Kartöffelchen und ca 4cm langes Stück gebratene Banane. Alles sehr lecker und der Kellner äusserst charmant und wissbegierig. Dann, es ging um die Rechnung, fragt der graumellierte Mann nach meiner Telefonnummer, ob wir wieder einmal herkommen würden und wenn ja, sind wir grad bei ihm eingeladen, jesses. Was machen in der Not? Sich der Sprache unmächtig stellen kannst du vergessen, nach zwei Stunden Smalltalk und dann kam die rettende Idee, er soll doch seine Koordinaten aufschreiben etc. Gemacht, getan, alles easy und dann legt er dir ein Blatt Papier hin für bitte die eigenen Angaben.

Ich sags nicht so gerne, aber ich habe eigentlich keine Hotmailadresse, Monika auch nicht… Nomal pardon 😯


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