Land und Leute bzw. Länder und Sitten

1 Tag zuvor…

Wir sitzen am Flughafen von Salta und warten auf unseren Flieger. Der Grund, wieso wir so früh da sind, veranlasst mich, einen Beitrag über die Länder,Sitten und Gebräuche zu verfassen.

Also als erstes: WC-Papier nach der Benutzung in den Ghüder werfen und nicht weg spülen ist gewöhnungsbedürftig und ich bin froh, musste noch nie der Entstopfer kommen, weils der Gewohnheit nach einfach in die Schüssel fiel.

In Peru gelandet, vor fast 3 Wochen, wurden wir von allen Seiten sofort mit englisch zugetextet. Wir kamen gar nicht auf spanisch zu Wort, wir mussten richtig drauf bestehen, spanisch zu sprechen. 😁 In Peru hatten wir etwas den Eindruck, permanent übervorteilt zu werden. Nicht, ausser in einigen Ausnahmefällen, gravierend, aber doch immer ein paar Rappen und Franken über dem eigentlichen Preis. Das wurde uns auch tatsächlich von einem Peruaner bestätigt bzw. wurden wir „gewarnt“. Wir fühlten uns jedoch wirklich gut und hatten viel Spass dort. Wir hatten nie das Gefühl von Angst oder Unsicherheit.

Beim Landeswechsel nach Bolivien , also nach dem touristischen Copacabana,  fanden wir uns schlagartig in einer anderen Welt wieder. Kaum mehr englisch zu hören, die Strassen praktisch durchgehend unasphaltiert und die Leute schüchtern. Mit Spanisch, Freundlichkeit und einem Lächeln hat man gewonnen. Der Standard, ob im Hotel, Bus, Zug oder – und da ganz besonders- den Toiletten war für uns verwöhnte Schweizer zuweilen eher an der Grenze und nichts desto Trotz, wenn man sich etwas zurück nimmt und „sich dri schickt“, geht alles. Lachen hilft 😂.

Irgendwann ist es dann so, dass man eine schmutzige Pfanne vor Gebrauch einfach abwäscht, ohne mit der Wimper zu zucken. 😏

Über die Argentinier gibt es noch nicht viel zu sagen.
Wir waren in einem Appartement über AirBnB. Ein Schlafzimmer, ein Wohnzimmer, Küche, Bad und noch ein Zimmerchen. Dort hauste unsere Gastgeberin…chasch nicht studiere. Alles kreuz und quer auf und untereinander. In der Küche zwei Pfannen, eine riesig, eine klein ca. 1.5l, 3 Teller usw. sehr mysteriös.
Ah ja, Ersatzrollen WC- Papier wird auf dem WC nicht deponiert, weil das nicht gut aussieht. Hmmm, ich finde es jetzt eher nicht gut aussehend, wenn ich auf dem Topf Sitze und es nur noch 2 Blättchen Papier hat, ich aber mehr benötigen würde…😆

Es gibt aber auch über die eigenen Landsleute ungewöhnliches zu erzählen. Monika schafft es, mit der gleichen Menge Gepäck wie zu Beginn unserer Reise nun 21 Kilo im Rucksack zu haben, dem gegenüber stehen die 17 vom Anfang!
Während ich noch einen Schwingbesen, Konfitüre, Käse, Öl und 6 Eier zusätzlich drin hab und noch bei 17 steh.
Kann das mal einer erklären?

Erst heute online, weil wir gestern wieder in einem Loch gehaust haben, das zudem noch unterirdisches WiFi hatte. Brrrr


Kommentare

Land und Leute bzw. Länder und Sitten — 3 Kommentare

  1. Meine lieblings Lektüren am Morgen im Zug :)
    Ich denke ganz fest an euch und freue mich für euch dass es euch immer noch so gefällt! (Trotz dem Wc-Papier und den mysteriösen geschenissen ;))
    Das mit dem Rucksack..naja ich kenn meine Mam halt zu gut! Liegt wohl an der Familie, bei mir wars nicht anders in meinen Ferien! Spätestens als ich auf mein Köfferchen draufsitzen misste um es auf iergendeine Art und Weise zu zubringen 😀
    Naja beim nächsten Märit einfach mal einbisschen zurück halten meine liebste :)
    Bis bald und knuddelt euch von mir! Muntsch

    • Liebe Sarah, das komische am Übergepäck ist, ich weiss nicht woher es kommt, denn alles gekaufte haben wir in Anitas Rucksack gestopft :-) und bei den Souveniers waren wir noch sehr zurückhaltend… Muntsch us Brasilie

  2. Nun habe ich doch glatt einen neuen Bericht erwartet. Diesen habe ich ja schon gestern oder so gelesen. Ihr seid ja in der Zwischenzeit bereits in Brasilien. Wo bleibt der Kommentar. Etwa „verschwitzt“. Na ja bei diesen Temperaturen würde ich mich vielleicht auch nicht gerade ans Tablet setzen und mir das ausgetrocknete Hirn zermartern. Bis zum nächsten Bericht: Machets guet dir zwöi u e dicke Muntsch

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