Zwischen Regenwald und Strand

Wie schon angedeutet,haben wir den großen Nationalpark Monteverde verlassen und sind an der zentralen Pazifikküste angekommen. Noch mehr wilde, leere Strände vorne und hinten wieder Regenwald bzw. Palmenwälder – Nutella lässt grüssen.

Runter vom Berg gings auf der anderen Seite. Nein, dort war die Strasse nicht besser und wir hötterleten durch Schlaglöcher, über Steinhaufen und sind froh, müssen wir das Auto am Schluss nicht behalten.😀 Irgendwann unten angekommen, war die Teerstraße eine solche Wohltat, dass mein Liebster zackig unterwegs war, was wiederum unseren zarten Mägelchen nicht bekam.😷 Wie auch immer, wir kamen gut fürschi und hielten uns an die Geschwindigkeitsvorschriften.😇😊 Könnte daran gelegen sein, dass wir gesehen haben, dass die Herren in Uniform irgendwo ihre Kamera grad aufgebaut haben, oder wir halt in der Tat sehr brav und folgsam sind – Interpretationssache. 😝

Ich meine, bereits so ein/zweimal gesagt zu haben, dass ich nicht zum Fährtenleser geboren bin. Trotzdem bekam ich wieder das Handynavi in die Finger gedrückt😂😂😂. Keine Ahnung wieso, aber das macht einfach was es will und dann werden die wieder sauer, wenn sie umdrehen müssen. 😯😁.  Dann findet sich wieder keine Toilette, man muss zwischen zwei Autotüren in wilder Natur brünzlen , DAS IST AUCH NICHT ANGENEHM, aber mich fragt ja keiner. 😔😛 Nun, es ging dann soweit, dass das Männchen mit Draht eine Handyhalterung gebastelt hat, damit er sich direkt mit dem Navi connecten konnte. Schön war dann natürlich, dass wir auf der blauen (Navi-)Linie gefahren sind, uns jedoch immer weiter vom Ziel entfernt haben 😂😂😂 was habe ich gelacht😁😁😁. Da sind wir wohl einmal verkehrt weiter gefahren, hähä, ich wars nicht. Dazu zu sagen ist, Nationalstrassen in CR sind normal jeweils zweispurig, also mit Gegenverkehr, da kann das ja schon Mal vorkommen – solang ich darüber lachen kann und und nicht darunter leiden muss😛. Wir mussten also wenden und die Meinungen, wie das korrekt abzulaufen hat, gehen (wie kanns auch anders sein) weit auseinander. Ich sag dazu nur, dem einen oder andern ging schon die Muffe, als sich im Anschluss ein Blaulicht näherte – dann jedoch von dannen zog.😉

Wie auch immer, der Ozean nahte und damit auch unser jetziges Domizil mitten im Busch. Ein Traumhaus, grad beim Nationalpark Manuel Antonio mit seinen Traumstränden. Mitten drin zwischen Vögeln, Affen und vor dem Haus wartete, nebst Brian unserem Hausverwalter, ein wunderschöner Leguan.😍

Wir sind also wieder Selbstversorger und gestern bei unserem Einkauf haben wir, nebst einer Million anderer Dingen, die feinen, kleinen Peperoncini gekauft, die es dann heute gebraten zum Apėro gab. Das Mütterlein haute sich, zusammen mit Roland, grad sofort eines hinter die Kiemen und beide kauten wie verrückt (me söu z Züg ja 100x chöie) und der Ätti zog grad nach. Plötzlich waren alle am husten und weinen, verlangten nach Brot, Milch und Eiswürfeln. Nun, es scheint, wir haben statt kleinen Peperoni Jalapeños verwütscht😀😏 Das alles wäre ja noch eins, aber es gab Leute am Tisch, die haben tatsächlich noch ein 2. Schötelchen genommen um zu schauen, ob das auch so scharf ist…(das wars auch wirklich😂) Aber ja, die Spezies Mensch ist allen anderen Lebewesen ja so überlegen…😎

Damit beende ich den heutigen Blogbeitrag, meine Mitreisenden bestehen darauf, jetzt noch einen Jass zu klopfen und im Hintergrund tobt ein Gewitterlein, mal wieder😂

Olchis on Tour😝

Vom Pazifik aus gings wieder einmal in die Berge, anders ausgedrückt von heissfeucht zu weniger heissfeucht, von Sonne nach Regen, von witzig nach laut bzw. Von Lieke zu Nidia. Von Lieke habe ich schon im letzten Beitrag erzählt und Nidia ist unsere momentane Schlummermutter.

Wir waren auf der Suche nach einer Bergunterkunft, Lieke hat für uns angefragt und wurde am Telefon von Nidia nicht gerade freundlich behandelt.😷 Wir entschieden uns, auf gut Glück nach Santa Elena zu fahren und vor Ort zu verhandeln. Da wir uns wie gesagt in der Flautezeit befinden, ist es kein Problem, an eine Unterkunft zu kommen.😃

Die Anfahrt, angegeben mit 2,5 Stunden für 90km oder so, war Herausforderung pur, obsi gings, was das Zeug hielt, dann alles Naturstrasse bzw. Schlaglöcher mit Weg dazwischen!😂 Jänu, oben angekommen, mit zwei BañoNatural- Stopps, sind wir fröhlich in besagtes Hostel marschiert und haben nach dem Preis gefragt. Die ältere Dame an der Rezeption fragte, ob wir vor ca. drei Stunden angerufen hätten um nach Zimmer zu fragen. Das habe ich selbstverständlich….verneint (es war ja Lieke😂) worauf sie sich über Leute ausgelassen hat, für welche sie Zimmer blockiert habe und die sich dann nicht mehr melden😰. Wir haben verständnisvoll genickt, die Zimmer angeschaut und dann die, für jemand anderen blockierten Zimmer, mit einem guten Rabatt bekommen 😇.  Das Hostel befindet sich an der Durchgangsstraße nach Puntarenas…Tagwacht gabs früh heute  und momentan sitzen vier von sechs Leuten draussen und winken den vorbeifahrenden Lastwagen zu und kommentierte, welcher der Autofahrer eben schon durchgefahren ist.🙄🙄🙄

Beim Zimmerbezug, wir konnten das Auto vor die Zimmer stellen, wies unser Vater Monika ein, die dann beim rückwärts über den Absatz fahren etwas zu viel Gas gab und den älteren Herrn grad so einen Meter hingertsi müpfte😱😱😱. Gut hat sein Airbag ausgelöst (mehr sag ich dazu nicht😁) und lediglich die Lesebrille muss immer wieder gerichtet werden, weil der Bügel lodelet 😊. Er lebt sowieso eher gefährlich, ist er doch beim in die Hängematte legen rückseitig sozusagen wieder raus gekippt. 😕 Sicher ist, an Osteoporose scheint er nicht zu leiden, gottseidank.😛

Wir haben ein Hostel gewählt, weil wir Lust hatten, mal wieder eine Mahlzeit selber zu kochen und zwar Kartoffeln, Tomaten- und Thonsalat, dazu Käse 😊. Zu Fuß machten wir Damen uns auf den Weg zum Supermercado, kauften ein, sahen bei der Panaderia eine Kaffeemaschine von Jura, haben unseren Männern einen feinen, heissen Kafi to go geholt (sind wir nicht Prachtfrauen?) und uns tifig auf den Heimweg gemacht – ähm, den vermeindlichen solchen 😱 es war schon dunkel, wer unsere Reisen verfolgt, der weiss, Karten lesen können wir sehr sehr schlecht, und in meiner Not hab ich dann meinen Liebsten mit dem Auto herbestellt😕, nein, wir wären niiiiie angekommen.

Die gute Nidia hat uns während dem kochen in Töpfe und Schüsseln spioniert und gesagt, dass in der Regel nur Chinesen, Inder und Juden selber kochen und bei zweiteren rieche es doch viel schlimmer als bei uns😁. Die wird sich wundern, heute machen wir Spaghetti.😋

Und weils heut morgen so tolles Wetter war, haben wir die Welt biz von oben betrachtet und sind über die Hängebrücken durch den Dschungel marschiert, haben Affen aus nächster Nähe gesehen – wobei Roland wohl als Konkurrenz angesehen wurde und der Affenmann seine Zähne zeigte, seine Geschlechtsteile präsentierte und so ein/zwei Sputz Urin in Richtung meines Liebsten, der freiwillig rückwärts auf der Flucht war, absetzte. 😎 Ja, wie gesagt, wer reist, hat was zu erzählen😂😂😂.

Morgen dann gehts weiter bzw. wieder zum Pazifik, zum Nationalpark Manuel Antoio in eine Airbnb- Hütte mitten in der Natur – wenn schon beim Beschrieb steht, dass man einen SUV braucht… 🙃

 

Guten Morgen vom wunderbaren Pazifik

Guten Morgen allerseits

Gerade sitzen wir draussen im Urwald, natürlich zivililsiert am Tisch und auf Stühlen in der unlaublichen Mundo Milo Lodge, sinnigerweise zum Dorf Paraiso zugehörig, und haben das Frühstück beendet.  😍

Für unsere Gastgeber Lieke und Michiel, gebürtige Niederländer, sind wir momentan die einzigen Gäste, da wir gerade in der Flautezeit unterwegs sind. Ein Zufallstreffer von Booking und wir fühlen uns so wohl hier, dass wir spontan um eine Nacht verlängert haben und bis morgen bleiben werden. Genau aus dem Grund haben wir nichts zum Voraus gebucht.😊

Da unsere Gastgeber nicht mit Gästen gerechnet haben, fehlt halt grad die Espressomaschine (in Revision), was wir natürlich täglich​ beanstanden und sicher auch in unsere TripAdvisor- Bewertung einfliessen lassen 😂😂😂, aber ansonsten ist alles da und wir werden nach Kräften verwöhnt und erfahren viel über das Leben in Costa Rica, zumal wir immer mit den beiden bis in alle Nacht draussen sitzen. Man sieht also, wir fühlen uns wohl.😁

Die Fahrt vom Regenwald zum Pazifik verlief ereignislos, das macht das bloggen nicht gerade einfacher, ich erwartete da schon zumindest eine kleine Reifenpanne oder so. 😝 Wobei wir uns unterwegs, durstig und hungrig, in einem Supermarkt mit Wasser und Nüssli eingedeckt haben und uns in China wähnten. Es chingchangchongelte laut und unverständlich und der Laden war auf etwa -5 grad runter gekühlt. Das war eigentlich noch angenehm, so ca. 2 Minuten 😏. Die vertragen die Hitze noch weniger als Mutti 😓😀

Gestern, auf unserem Ausflug nach Tamarindo, dem wohl größeren und bekanntesten Ort an der Pazifikküste, haben wir uns in einer Farmacia zusätzlich mit Vitamin B1 eingedeckt,wir haben den Tipp bekommen, die Dosis zu erhöhen um der verfrühten Regenzeit und der damit einhergehenden Mückenplage entgegen zu wirken. Die Tabletten kosteten 3x Nichts, dafür musste Monika für das benötigte Zovirax – leider gibts nichts lokales- horrende 18.- hinblättern. 😱 Im allgemeinen muss man durchaus ein bisschen etwas auf der hohen Kante haben, um hier durch zu kommen, Läck bobby😷💸💸💸. Worauf ich aber hinaus wollte, war, Mückenschutz ist mehr als nötig und angebracht, wir schützen uns doppelt, von innen und aussen. Das hilft bei allen außer  dem Ältesten,  der kriegt alles ab, der ärmste. Das hat natürlich auch Vorteile, wir können uns neben ihn stellen und damit machen die Viecher einen Bogen um uns, um dann den armen Mann zu stechen. 😏 Ich persönlich kann daher der Situation durchaus was positives abgewinnen.😂😂😂(dafür werden ich wohl niiiiie etwas erben😛)

Nun denn, gute Nacht nach Hause, wir schwitzen uns jetzt durch die Paradiesstrände hier. Hasta la Pasta

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Nebel im Wald

  • Uhhh, wir sind im Nebelwald…in der Nähe des Vulkans Rincon de la vieja. Zwei Tage zuvor: Auf unserer grob zusammen gestellten Route, war unser Nächste Ziel obgenannter Nationalpark und wir waren auf der Suche nach einer Unterkunft. Da fand ich die Buena Vista Lodge. Im Nebelwald, mit Wanderpfaden, Hängebrücken, Wasserfällen und vielen Tieren zu einem erschwinglichen Preis.

So packten wir zusammen, verliessen unser Domizil beim Arenal und machten uns auf den Weg Richtung Liberia. Es war brütend heiss und unser Trinkwasser natürlich innert Minuten löiwarm, wäh😏. Vor uns 3 Stunden Fahrt. Kaum waren wir unterwegs, wurden wir wegen einer Baustelle ausgebremst und uns bot sich ein Spektakel – gleichermassen amusant wie nervtötend. 😂😤 Es waren um die 20 Strassenbauer, das sehen wir öfters, davon sind jeweils 5-7 am wärchen,  die andern…nicht😂. Am Handy, am Nasebohren, am Sack kratzen (jawoll) 😎 alles dabei. Diesmal war noch einer am wässern und einer am walzen. Wir warteten und warteten und, ja genau, warteten noch bisschen länger und der Typ walzte vor und zurück bis er auf einmal die Walze ausmache, die Füsse hochlegte und bissi auf dem Handy töggelte. Nei, da dräisch düre🤔. Nichts ging und wir haben noch Witze gemacht, was bleibt einem anderes, dass bald zwölf ist und die dann alle die Schaufeln fallen und die Nasen und primären Geschlechtsorgane in Ruhe lassen um sich dem Mittagessen zu widmen.😂 So warteten wir ab und um Punkt 12 liessen alle alles fallen, latschten davon und tatsächlich, wir konnten die Brücke passieren. 😐

Natürlich brauchte mein Männe im Anschluss einen Kaffee und wir kehrten im Pequenio Suiza ein. Nein, nicht aus Längiziti, es lag am Weg, wir sahen es zufällig und die Männer fanden das extrem witzig. 😋 Es war doch etwas befremdend, Ländlermusik, Edelweisshemmli und karierte Tischtücher.😂

Weiter gings durch Gewitter  und Starkregen, einmal fast verkehrt auf die Autostrasse🙄 und dann den Berg hoch, über Stock und Stein, die Schlaglöcher fast alle getroffen, der Lebensabschnittspartner immer genervter, was mich dann wieder umso mehr genervt hat – ein Teufelskreis.😏

Nach gefühlten drölfzillionen Minuten, es könnten auch Stunden gewesen sein, waren wir oben auf dem Berg und damit mitten drin im Dirty Dancing Gedenkressort 😋, echt schnuckelig und mit einer bombastischen Aussieht. Wir waren gar gewillt, eventuell sogar länger zu bleiben, aber dä das der RERGENwald ist…naja, ziehen wir morgen weiter an die pazifische Küste.

Wir machen also sozusagen ein Ausfährtli mit Mutti  – S isch ja Muetertag😎

 

Erste Tage im Paradies

Wir sind angekommen, nach 12 Stunden Flug und 2 Stunden warten auf die Koffer.

Da kamen mal 10, dann war wieder nichts mehr und dann wieder 10 😐.
Gut schweizerisch haben wir brav gewartet und gewartet und irgendwann kam die Info, dass die Hebebühne defekt ist und die Koffer von Hand aus dem Flieger getragen werden müssen.
Da schwankt man zwischen „oh die armen  Cheiben“ und „mach hinne, es ist Mitternacht Ortszeit, also acht Uhr morgens in der Schweiz, i wott iz Näscht“.
Dann ab ins – wir waren schockiert- vorgebuchte, altbackene Hotel, kurz ein Bier und dann ins Bett. Kennsch, bruchsch äs Schämeli für ufs Boxspringbett ufe z gogere.
Am Morgen die Überraschung beim Frühstücksbuffet: Kartonteller, Plastikbesteck und Kartonbecher – wahnsinnig anmächelig…😄 Unsere Reiseberaterin wollte uns dieses Hotel noch einmal buchen für vor unserem Abstecher nach Tortuguero. Äuä chuum, wir schauen selber weiter 😊
Autos geholt, quer durch die Stadt hoch zum Volcano Poas – also das war der Plan. Das Wetter war zwar nicht sehr guet, aber jänu so de. Fast oben angekommen, nach etwa 1 Stunde mit 40 km/h hinter einem Lastwagen, standen wir plötzlich vor einer Strassensperre und drei Frauen, die Erdbeeren feilhielten und erklärten,  dass wegen des Wetters die Zufahrt gesperrt sei, aber ob wir Erdbeeren kaufen wollen!? Nein, wir wollten nicht 😆😆😆 und machen uns auf, wieder den Berg runter, wieder hinter einem Lastwagen, wieder mit 40 km/h in Richtung El Arenal und es schiffte und schiffte – ah, drum ist es so grün da. 😅
Heute dann, sackheiss, bewölkt, aber soweit trocken, machten wir einen Ausflug in den Naturpark Arenal. Dort trennten uns unsere Wege, drei gingen auf Schmetterlingsjagd 😊 die anderen drei auf die Jagd nach etwas zu trinken 😉 und dann zurück zu unserer wunderbaren Unterkunft.
Dummerweise war der Orientierungssinn der Schmetterlingsliebhaber weniger ausgeprägt als vermutet. Das aber bescherte uns einen ruhigen Nachmittag und Vorabend bei üblen Gewittern und sintflutartigem Regen und – nach deren Rückkehr – drei frischen Ananas von den verschollenen Familienmitgliedern. 😎
Morgen ziehen wir weiter in Richtung Liberia (Parque National Rincon de la vieja), oder je nach Wetter allenfalls grad weiter an die Pazifikküste.

Costa Rica – pura vida

Heute starten wir ja in unser nächstes Abenteuer – pura vida Costa Rica mit Männern und Eltern. :-)

Noch hängen wir daheim rum und im Kopf dreht sich alles darum, ob wir jetzt alles eingepackt, den Kindern genug Geld für Essen und Trinken dagelassen haben (wie wenn die nicht selber Geld hätten 😛 ) und nicht zuletzt, kommen wir pünktlich am Flughafen an, man weiss allenfalls von meinem ambivalenten Verhältnis zu Zügen und Zugfahrten. :roll:

Online einchecken ging auch nicht gestern, ich war schon fast durch damit, als es dann hiess, ich solle die Plätze wählen – dazu zu sagen ist, dass wir Eco Max gebucht haben, bissl mehr Beinfreiheit, Neigewinkel etc. und damit eigentlich schon die Plätze ausgewählt hatten – und es standen laut CheckIn- Programm nur noch Plätze in den 2 letzten Mittelreihen!!! zur Verfügung. Uh, da haute es mich glatt aus den Birkenstöcken und schon kam zum ersten Mal die Notfallhotline von Globetrotter zum Einsatz. 👿 , kleine Diskussion mit dem Erstkontakt am Telefon, welche mir sagte, dass es schon möglich wäre, dass die besten Plätze schon weg sind, worauf ich sie dann auf unsere Buchung und Reservation, den Aufpreis und meinen Unmut aufmerksam machte. Zu guter Letzt bekam ich dann zwei beruhigende Anrufe, einen gestern Abend und einen noch und einen heute Vormittag, dass ein Softwareproblem das Problem war und unsere Plätze ganz ganz sicher reserviert sind. Nun, wir werden sehen, wenn wir, so oldschoolmässig am Schalter einchecken werden heute Nachmittag. 😉

Dann läutets auch noch an der Türe und der christliche Vertreter eines christlichen Verlages will mir ein Kinderbuch verkaufen. Auf meine Aussage, dass wir so gar nicht christlich sind und er bei uns falsch ist, wurde er doch etwas pampig und meinte, das er nicht in christlicher Mission da sei, hmm. Naja, erfolgreich abgewimmelt, wusste ich wieder nicht mehr, was mir zuvor im Sinn war, was ich vergessen hatte einzupacken. Damit kamen mir ganz unchristliche Fluchwörter in den Sinn, welche ich jetzt nicht wiedergeben werde. 😡  (es war übrigens die Tagescreme, die noch im Bad stand)

Und jetzt, kurz vor knapp, wollte mich auch noch Radio Energy telefonisch für ein Radiospiel um 12.45 Uhr erreichen (nein, nicht Bärchen und Hasi oder wie das heisst) und das, wo wir doch um 12.55 in den Zug steigen müssen. 😆

Ja, wir starten schon bald, wie es den andern 4 geht weiss ich nicht, ich frag lieber nicht nach, ich hörs ja dann im Zug, allenfalls haben wir ja stundenlang Zeit, wenn dieser mal wieder verspätet wäre oder ausfällt, unkunk. 😀

Hasta luego amigos y amigas, ich geh mich jetzt parat machen! :-)

 

Wir sind wieder daheim

Goooood moooooooooorning Switzerland, wir sind seit gestern wieder im Land. Somit ist das wohl der letzte Post zu New York.

Am Montag waren wir nochmal wacker unterwegs, bei Wind und Wetter, jösses. Im 69. Stock vom Rockefeller wenns stürmt und schifft, auch mal ein Erlebnis. 😊 immer kurz raus auf die Terasse zum fötelen und trotz unseren stämmigen Beinchen haute es uns fast von denselbigen. 😂 Ja, da hat sich New York noch von seiner sympathischen Seite gezeigt. Zurück im East Village – Downtown war das Wetter auch nicht besser als Midtown – kämpften wir uns mit unseren chinesischen Billigschirmen (in Chinatown gekauft) durch Wind und Wetter und kehrten drei Blocks von der Wohnung beim Mexikaner ein. Den habe ich, wohl aus einer Eingebung heraus, am Morgen noch auf Trip Advisor rausgesucht. Wir wurden warm und herzlich empfangen und sofort mit Guacamole und Margaritas versorgt😂lustig, sofort ging es uns wieder bestens. Das Essen war  sensationell, der einen oder anderen vielleicht etwas zu scharf, aber das bedeutete ja nur, dass wir was mehr trinken mussten…😎 (an alle möglichen Klugscheisser, wir WISSEN, dass man bei Schärfe nicht trinken soll, so what). Wir liessen praktisch alle letzten Dollars dort liegen und auch zwei unserer Schirme. Bzw. beim verlassen des Lokals bemerkten wir, dass die zwei Schirme geklaut wurden -möge der Dieb für immer nasse Füsse haben!!!

Daheim dann mussten wir uns noch durch die Nacht zittern, Fenster abdichten ist keine Stärke der Amis. Es zog also wie Hechtsuppe quer durchs Logis und wir sind doch froh, dass es nicht wirklich kalt war in NY.

Viel zu früh waren wir dann am Flughafen- hat ja jeder gesagt, geht bloss früh genug, das daaaaauert immer soooosoooo lange – wir angekommen, eingecheckt und innert 3 Minuten durch die Sicherheitskontrolle durch. Mussten wir halt 3 Stunden UNO spielen! 😎 Im Flieger hatte es genug Platz, so dass alle zwei Sitze für sich hatten und die einen mehr, die anderen weniger geschlafen haben. Ich mehr, da ich nach dem Nachtflug arbeiten war. Besser als pfusen. 😊

Zurück in der Schweiz wurden wir von schlecht gelaunten Zollbeamten und Zugsausfällen empfangen, alles also wie immer.😂😂😂

Mädels, es war eine Coole Woche mit vielen Erlebnissen. Hat Spass gemacht und wenn endlich Frühling würde, könnt auch all die neuen Schuhe anziehen die ich gekauft hab😂😂😂

Shooooooooooppppppppppiiiiiiiiiinnnnnnnnggggggggg

Liebe Freude des Einkaufsbummels, gestern war unser Outletshoppingtag. Es ist zu sagen, dass uns allen keine Markengeilheit vorgeworfen werden kann….Eigentlich 😂

Aber fangen wir beim Anfang an. Zu einem NY- Trip gehört sich auch ein Shoppingtag. Nun wird unsere geneigte Leserschaft wissen, dass wir es uns NICHT leisten können, an der 5th Avenue einzukaufen, daher mussten, oder durften wir – es war Regen angesagt- nach New Jersey ausweichen und planten unseren Besuch im Jersey Gardens Outletparadies, Indoor. 😊 Blieb die Frage, fahren wir mit dem Bus und nehmen wir einen Koffer für den Transport, oder gönnen wir uns ein Auto. Ich persönlich war für das Auto, wir wägten und stimmten ab. 75.- für den Bus Total, tausende Treppen hoch und runter, Subwaywechsel, zeitgebunden sein, es rägnets, Taschen schleppen. Dem gegenüber stand: 100.- Automiete und alle Gegenteile des Obgenannten… Wir halten uns also den knallroten Jeep ❤, machten uns auf den Weg und waren 3/4 Std später dort.

Dann ging die shopperei los, jösses. Das erste Mal in unserem Leben haben wir mit Coupons hantiert und jeweils nochmal Rabatte rausgeholt. 😊 um elf mit einem Caffelatte angefangen, verliessen wir die Mall jammernd, stöhnend und schlurfend, aber mit vielen Schätzen (frei nach Herr der Ringe: meeeeeeeeeeeeein Schaaaaaaaaaatz) 😂 und oh mein Gott, waren wir froh ein Auto zu haben. 😍 Wir staunten, so ein Jeep- Kofferraum hat also sehr beschränkt platz 😎😱😎.

Auf dem Heimweg, ich fühlte mich wie vor Jahre, hatte ich zwei quengelnde Weiber, die auch alle noch meinten den Weg zu wissen – „Ah hier ist der Dunkin Donut und da Starbucks ich weiss wo wir sind“ 😂😂😂, Sarah, die die ganze Zeit motzte, die beiden Stürmicheiben hätte sie schon lange rausgeworfen und Karten-Admiral Céline verdrehte zunehmend die Augen. Wir karen mit einer klitzekleinen Wegverlängerung sauber und heil wieder zurück. YIPPIE

Trumpdesaster und Fussschmerzen

Uff, das war ein Tag! Am Morgen gabs Sonnenschein statt und wir haben uns eine Tour durch den Central Park gegönnt. Das war zwar so ein Touriding, aber so what, das hat richtig Spass gemacht!!!

Und weil wir eben grad so an der Upper East Side waren, wollten wir über die 5th – um Tiffanys, Apple und all die Labels zu betrachten – zum Rockefeller spazieren, dort den Sonnenuntergang über der Stadt geniessen und tolle Fötelis schiessen. 🙃

Das war die Idee 😁. Da machen uns tausende Frauen, welche durchaus unsere Sympathien für die Demo auf ihrer Seite haben, einen Strich durch die Rechnung. Einmal mitten drin wurds schwer und wir mussten immer weiter nach Osten ausweichen und marschierten, mal im Gewusel,  mal auf der leeren Parkavenue (auch ein Erlebnis für sich, zmitst in Manhatten und zmitst auf der Strasse marschieren). 😉 Naja, der Spass fing an weniger Spass zu machen, als wir schon 10 Blocks marschiert sind. 😊 Dann hats in unserem Grüppli die „weni Hunger ha, wirdi zur Furie“ und die „mir tüe d Füess soooo weh“ Fraktionen, wobei das kummuliert etwas ausser Kontrolle geraten kann, da herrscht Explosionsgefahr. 😂😂😂 Nach 10 Blocks dann den freundlichen Officer gefragt, bis wo gesperrt sei und der wollte uns wieder 6 solche hoch schicken, geits no? Wir überlegten schon, irgendwo die Subway zu nehmen und einen Umweg zu fahren, aber die cheiben Treppen immer (und meine Mitreisenden kennen nicht mal den Spansong „Stägeli muesi ufe, Stägeli muesi ab, mi Schatz wohnt imene Hochhus, das haltet mi uf Trab“ fascht noch der grössere Frust 🙄) Also marschierten wir wacker bis zur 42. Strasse- you know? Time Square und dort endlich konnten wir passieren, uff.

Irgendwann beim Rockefeller hat dann die Hungerfraktion gemeutert und wir kehrten bei der goldenen Möve ein.

Es wollte einnachten und zur Stimmung auf tiefergelegtem Level, wurde auch noch das Wetter schlecht, so dass wir nicht auf des Rockefellers Dach steigen konnten. 😢

Wie weiter? Staten Island Ferry?  Coole Idee!!! Gesagt, getan, wir wieder mit der Subway, gefühlte 216x umsteigen, treppauf, treppab (wir waren so müde, dass wir angefangen haben „stets in Truure“ zu singen😂) und grad die Fähre noch erwischt  – war super, so dichter Nebel, dass keine Skyline sichtbar war und die Freiheitsstatue hatte den Kopf im Nebel verloren.🙃 was bitte willst du da noch machen, hä? Der Leser denkt vielleicht das gleiche? Genau, wir entschieden uns, essen zu gehen. 😊

Es stellte sich als die einzig richtige Entscheidung heraus😍. Tolles, saulautes, südamerikanisch angehauchtes Lokal mit tollen Leuten, einer genfer Restaurant Managerin und…..50m neben unserer Wohnung😂😂😂. Die Welt ist schon ein Dorf. Toll gegessen, gute Tips gegeben und erhalten 😀 fallen wir jetzt ins Bett.

Morgen ist ein neuer Tag, wir haben ein Auto gemietet 😀 raus aus der Stadt. Wetten, wir haben was zu erzählt?😂

(auf dem Handy geschrieben, behaltet die Fehler 😉)

Tag 2 mit NBA

Eine Frauen- WG mit Head and Shoulders Schampo, New Yorks Stadtlärm und die Nachbarn über uns zeigen mir einmal mehr, dass die alleinstehende Wohnung in Rüeggisberg, ein haarloser Lebenpartner und mein eigenes, kühles Schlafzimmer eindeutig die beste Wahl für mich war.😂

Wie auch immer. Wir starteten gestern bei strahlendem Sonnenschein und machten uns auf, die alternative U-Bahn Station zu suchen. Auf den ersten Blick tatsächlich näher gelegen, merkten wir -die Bloginhaber auf jeden Fall- spät am Abend, das ist auso Hans was Heiri, man mag nach 13 Stunden Städtli uf, Städtli ab einfach nicht mehr.😉

Im Wissen, dass die Knicks am Abend spielen, haben wir Tickets besorgt, und als wir nach 30 Minuten wieder ganz draussen, ganz Downtown auf die Staten Island Fähre wollten haben die die Sonne verräumt.😛 Da stand ich nun, mit meiner Sonnenbrille und habe die kurzerhand als Frisurenaccessoire weiter benutzt. Von Staten Island aus dann das dritte Foto in 25 Jahren von der Skyline, einmal mit Twin- Towers, einmal ohne und jetzt mit WTC one. Das bzw das 9/11 Memorial haben wir dann auch besucht und Monika und mir sind doch schon nochmal kalte Schauern über den Rücken gekrochen. 😔

Dann war es soweit…Wir im MSG, Stockwerk um Stockwerk bis zu unserem Platz weit weit oben. Dann gings los: Ein Riesentamtam, die Hupfdolen, Lichtshows, mir blieb der Mund offen stehen. Bizzli to much für uns alten.😂 Aber durchaus unterhaltsam. Irgendwann gings dann ums Ball spielen, so ca. zwei Minuten lang und schon standen wieder etwa 50 Leute auf dem Spielfeld, ein riesen Gewusel. So ging das im etwa im 3-5 Minutentakt: da wurden Shirts mit Kanonen in die Menge geballert, Spiele mit Zuschauern gemacht (um mehrere hundert Dollar) die Promicam, die auf Schauspieler, Foot- und Baseballstars und…. jeah Jimmy Fallon gerichtet. Einfach ein, jedenfalls für Monika und mich, Überangebot an Aktivität, vielleicht waren wir einfach nur übermüdet😂. Das Spiel ansich fand ich jetzt nicht so spannend, bis auf das letzte Viertel, da haben die Knicks noch aufgeholt und die Stimmung war sensationell. Wir haben uns völlig mitreissen lassen und gebrüllt, gejubelt und gebuuuht was das Zeug hielt.😂😂😂 Eine witzige Erfahrung.😊