Wie es zu erwarten war…

…Gibt es von der Reise noch was zu berichten. Und dabei sind wir noch nicht mal daheimen.

Momentan warten wir im Starbucks im Flughafen Madrid auf den Flug nach Zürich. Wir sind gestern Mittag (Ortszeit) in Santa Marta in den Flieger eingestiegen. Am Tag zuvor waren wir am Flughafen für das CheckIn. Wir hofften auf ein kurzfristiges, günstiges Upgrade in die Busisnessclass. Wir waren mehr als eine Stüude am Flughafen, dabei waren wir noch mit Thomas verabredet, gopf. Angefangen hat es damit, dass die unmotiviert Dame am CheckIn- Schalter im Schlurfgang einen Kollegen suchte. Dem sah man die Freude an der Abeit auch sofort an. Nun, erst sagte er uns, dass wir doch anderntags einchecken sollen, das reiche, äh nö, wir könnten sogar noch früher einchecken und das machen wir jetzt! Dann, wir haben ja E-Tickets und mussten jeweils nur den Pass vorweisen. Das hat immer geklappt, ausser jetzt auf der Heimreise. Er hat unmotiviert etwas gesucht und dann nach der Zieldestination gefragt: Zürich, kannst du mir das Buchstabieren, ZURICH, kannst du mir das aufschreiben (grrr) natürlich. Nächstes Thema: Gib mir eine Notfallnummer an – pardon, wir fliegen zum etwa 5. Mal mit LAN, müsste das nicht mal gespeichert sein? Aber klar, Rolands Handynummer einmal mehr. Tickets im Druck, OK, Upgrade könnte ihr ev. in Bogotá machen, aber ich hab euch super Plätze gebucht und die Tickets für die Zieldestination sollen sie auch in Bogotá ausstellen, das ist so üblich. Ja, ganz sicher, der Knilch war einfach zu doof. Am Flugtag Gepäcks abgegeben und gleich durchgebucht bis Zürich….aber als wir dann den jungen Mann vom Vortag auf dem Rollfeld haben arbeiten sehen, war uns alles klar 😂. Im Hotel geschaut, Superplätze, Reihe 19 in der mittleren Viererreihe 😬.

Und dann, in Bogotá nochmal gefragt für ein Last Minute Upgrade – 1500€ pro Person, eher nicht. Also sassen wir in Reihe 19 Mitte, 10 Stunden. Da nützte auch Benocten nicht mehr zum ausnocken, es war einfach Scheisse! Am Samstag Morgen um die zehn Uhr Ortszeit trafen wir in Madrid ein. Kennt ihr die Idioten, die jeweils grad aufhüpfen und ihr Handgepäck aus der Ablage reissen? Genau so einen hatten wir vor uns und der %€#+*“@&% der, lässt seinen beschissenen Koffer auf mein Gesicht fallen… Voll aufs linke Auge! Sein „losiento“ hätte ich ihm am Liebsten dorthin getreten wo die Sonne nicht hin scheint. Er verschwand recht schnell aus dem Flieger, ganz im Gegensatz zu uns. Ich bekam Eis aufgelegt, Formulare mussten ausgefüllt werden und dann wurden wir zur Notaufnahme geschickt. Der gute Herr Doktor war jedoch inzwischen mit der Ambulanz unterwegs zum Flugi – Gottseidank waren wir schon weg, weisch wie peinlich? Alle Tests wurden gemacht und mit einem guten Mitteli meine Kopfschmerzen behandelt. Wie wenns mir nach dem fliegen nicht sowieso sturm wär.

Wir mussten dann auch noch raus aus, in den öffentlicher Teil vom Flughafen und weil wir Sachen im Dutyfree gekauft hatten, wurde einer unserer Rucksäcke zurück gerufen, wir konnten die Sachen verstauen, mussten durch den Zoll, zwei Stockwerke hoch, das Gepäckstück wieder einchecken und uns dagegen wehren, dass wir das bezahlen müssen. Wieder durch die Kontrolle durchgehend, wurde natürlich ich für einen Drogen-bzw. Sprengstoffgesetz raus gepickt. Nun denn, also so gingen drei der sechs Stunden Wartezeit schnell über die Bühne.

Selbstverständlich aber, warten wir jetzt grad beim Boarding , sollten in 5 Minuten fliegen und werden in 10 Minuten informiert, wie lange wir noch warten müssen, der Flieger hat Verspätung. Easy, wir sind ja erst seit 22 Stunden unterwegs…😕


Kommentare

Wie es zu erwarten war… — 3 Kommentare

  1. Hallöchen Fred, wir sind daheim, tatsächlich. Wir mussten nicht allzulange warten. Inzwischen ist mein Auge blau, der Koffer ausgepackt und ich bin am Fotos sortieren. Bald schreib ich ein Resume…

  2. Ferien… Blaues Auge… irgendwie habe ich ein Déjà-vu 😉
    Aber freut mich, dass ihr doch nicht mehr allzu lange warten musstet.

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