Zwischen Regenwald und Strand

Wie schon angedeutet,haben wir den großen Nationalpark Monteverde verlassen und sind an der zentralen Pazifikküste angekommen. Noch mehr wilde, leere Strände vorne und hinten wieder Regenwald bzw. Palmenwälder – Nutella lässt grüssen.

Runter vom Berg gings auf der anderen Seite. Nein, dort war die Strasse nicht besser und wir hötterleten durch Schlaglöcher, über Steinhaufen und sind froh, müssen wir das Auto am Schluss nicht behalten.😀 Irgendwann unten angekommen, war die Teerstraße eine solche Wohltat, dass mein Liebster zackig unterwegs war, was wiederum unseren zarten Mägelchen nicht bekam.😷 Wie auch immer, wir kamen gut fürschi und hielten uns an die Geschwindigkeitsvorschriften.😇😊 Könnte daran gelegen sein, dass wir gesehen haben, dass die Herren in Uniform irgendwo ihre Kamera grad aufgebaut haben, oder wir halt in der Tat sehr brav und folgsam sind – Interpretationssache. 😝

Ich meine, bereits so ein/zweimal gesagt zu haben, dass ich nicht zum Fährtenleser geboren bin. Trotzdem bekam ich wieder das Handynavi in die Finger gedrückt😂😂😂. Keine Ahnung wieso, aber das macht einfach was es will und dann werden die wieder sauer, wenn sie umdrehen müssen. 😯😁.  Dann findet sich wieder keine Toilette, man muss zwischen zwei Autotüren in wilder Natur brünzlen , DAS IST AUCH NICHT ANGENEHM, aber mich fragt ja keiner. 😔😛 Nun, es ging dann soweit, dass das Männchen mit Draht eine Handyhalterung gebastelt hat, damit er sich direkt mit dem Navi connecten konnte. Schön war dann natürlich, dass wir auf der blauen (Navi-)Linie gefahren sind, uns jedoch immer weiter vom Ziel entfernt haben 😂😂😂 was habe ich gelacht😁😁😁. Da sind wir wohl einmal verkehrt weiter gefahren, hähä, ich wars nicht. Dazu zu sagen ist, Nationalstrassen in CR sind normal jeweils zweispurig, also mit Gegenverkehr, da kann das ja schon Mal vorkommen – solang ich darüber lachen kann und und nicht darunter leiden muss😛. Wir mussten also wenden und die Meinungen, wie das korrekt abzulaufen hat, gehen (wie kanns auch anders sein) weit auseinander. Ich sag dazu nur, dem einen oder andern ging schon die Muffe, als sich im Anschluss ein Blaulicht näherte – dann jedoch von dannen zog.😉

Wie auch immer, der Ozean nahte und damit auch unser jetziges Domizil mitten im Busch. Ein Traumhaus, grad beim Nationalpark Manuel Antonio mit seinen Traumstränden. Mitten drin zwischen Vögeln, Affen und vor dem Haus wartete, nebst Brian unserem Hausverwalter, ein wunderschöner Leguan.😍

Wir sind also wieder Selbstversorger und gestern bei unserem Einkauf haben wir, nebst einer Million anderer Dingen, die feinen, kleinen Peperoncini gekauft, die es dann heute gebraten zum Apėro gab. Das Mütterlein haute sich, zusammen mit Roland, grad sofort eines hinter die Kiemen und beide kauten wie verrückt (me söu z Züg ja 100x chöie) und der Ätti zog grad nach. Plötzlich waren alle am husten und weinen, verlangten nach Brot, Milch und Eiswürfeln. Nun, es scheint, wir haben statt kleinen Peperoni Jalapeños verwütscht😀😏 Das alles wäre ja noch eins, aber es gab Leute am Tisch, die haben tatsächlich noch ein 2. Schötelchen genommen um zu schauen, ob das auch so scharf ist…(das wars auch wirklich😂) Aber ja, die Spezies Mensch ist allen anderen Lebewesen ja so überlegen…😎

Damit beende ich den heutigen Blogbeitrag, meine Mitreisenden bestehen darauf, jetzt noch einen Jass zu klopfen und im Hintergrund tobt ein Gewitterlein, mal wieder😂


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